Welcher Broker ist der beste für deine ETF-Sparpläne.

 

ETF-Sparpläne werden immer beliebter bei Anlegern. Doch vor dem Kauf tauchen oft viele Fragen und Verunsicherung auf:

  • Welcher ist der beste ETF-Sparplan für mich?
  • Welcher hat die geringsten Kosten?
  • Welcher Anbieter hat die größte Auswahl an ETFs?

Ich habe mir für Dich die bekanntesten Anbieter angeschaut und auf Preise und Leistungen getestet.

(Diesen Beitrag als Video ansehen)

🏆 Die Sieger aus dem ETF Sparplan Vergleich:

 

🏦 Die anderen Teilnehmer der ETF Sparplan Test

 

ETF-Sparplan Vergleich und Test

„Wer die Wahl hat, hat die Qual“

Besonders am Anfang befürchten viele Neu-Anleger etwas falsch zu machen. Bei der Wahl des Brokers ist es nicht anders. Deshalb habe ich die sechs beliebtesten Broker nach fünf ausgewählte Kriterien getestet.

 

ETF-Sparpläne – der Test

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Die Bewertung erfolgte nach den Kosten, Service und Angebot. Getestet wurde auf folgende Kriterien:

  • Anzahl sparplanfähiger ETFs und Sparplan-Sonderangebote
  • Sparplanraten-Minimum – wie viel man mindestens investieren muss
  • Kosten des Sparplan – die Kostenstruktur des Sparplans im Verhätlnis zur Sparrate und Depotgebühren
  • Ausführungsintervall – in welchen Abständen muss/kann in den Sparplan eingezahlt werden

und weitere wichtige Besonderheiten wie:

  • Dynamisierung
  • Lastschrifteinzug von Drittkosten
  • ETFs pro Sparplan
  • Änderungsmöglichkeiten

 

Das ETF-Sparplanangebot – die Auswahl

Beim Vergleich des Sparplan-Angebots schnitten der SBroker und die DKB insgesamt am besten ab. Beide Broker bieten die höchste Anzahl an Sparplänen zum Nulltarif an. Der SBroker hatte allerdings nicht nur die meisten Sparpläne zum Nulltarif anzubieten, sondern auch noch 426 ETF-Sparpläne zu Standard Konditionen. Die DKB brachte es im Test nur auf insgesamt 278 Sparpläne gebracht, hat aber die zweithöchste Anzahl an kostenlosen ETF-Sparplänen vorzuweisen.

Consorsbank, Flatex und Comdirect bewegen sich vom Angebot her in ähnlichen Sphären. Lediglich Flatex fällt mit einer extrem hohen Anzahl an Sparplänen zu Standardkonditionen auf.

Das kleinste Angebot an ETF-Sparplänen bot OnVista auf. Nur 89 verschiedene ETF-Sparpläne stehen hier zur Verfügung – dafür aber alle kostenlos.

 

Schauen wir uns als nächstes das Sparraten-Minimum an…

Am kleinsten Anfangen kann man bei der comdirect und der Consorsbank. Hier sind ETF-Sparpläne schon ab 25€ verfügbar. Alle anderen Anbietern bewegen sich bei 50€, was bei ETF-Sparplänen dem Marktstandard entspricht.

Bedenke muss man nämlich, dass bei kleineren Stückelungen höher Kosten für den Broker entstehen. Ob sich das in den Kosten der Sparpläne niederschlägt, überprüfen wir im nächsten Punkt.

 

Kosten der ETF-Sparpläne

Zum ETF-Sparplane-Check gehören natürlich auch die Kosten. Hohe Kosten können Deine Rendite deutlich schmälern. Deshalb macht es Sinn, hier genauer hinzuschauen.

Unterscheiden muss man folgende zwei Abrechnungsmethoden:

  • Fixe Kosten pro Trade – bei dieser Abrechnungsmethode verlang der Broker einen fixen Betrag für jeden Trade, zum Beispiel 1,50€
  • Prozentuale Abrechnung – bei der prozentualen Beteiligung verlangt der Broker einen Anteil an jeder Sparrate, zum Beispiel 1,5%.

Fixkosten fallen vor allem bei niedrigen Sparraten ins Gewicht. Hier kann die prozentuale Methode besser sein.

Prozentuale Gebühren hingegen fallen bei größeren Summen ins Gewicht. Hier kann es Sinn machen, einen Broker mit fixer Gebühr zu wählen.

Sonderfall Flatex

Flatex bietet eine Mischform an. Hier werden 0,90€ fixe Gebühr sowie die ATC (Additional Trading Costs) berechnet. Diese liegen im Durchschnitt bei 0,2%. Bei 100€ wären das 20 Cent.

Beachte auch die Negativzinsen bei Flatex! Liegt Dein Geld ungenutzt auf dem Verrechnungskonto, zahlst Du Strafzinsen von 0,4% pro Jahr. Du solltest Dein Geld also besser nicht auf dem Verrechnungskonto herumliegen lassen.

 

Doch welche Kosten kommen jetzt konkret auf mich zu…?

Schauen wir uns mal an, was Du in konkreten Zahlen bei den einzelnen Brokern zahlen müsstest.

Ein Blick auf die Tabelle gibt dir einen Überblick über die Kosten. Doch welche Schlussfolgerungen können wir aus der Tabelle ziehen? Lass es mich Dir verraten:

Wenn Du wirklich gar keine Gebühren zahlen willst, dann wähle OnVista. Beachte allerdings das OnVista aktuell nur 89 verschiedene Sparpläne zur Verfügung hat, dafür aber kostenlos.

Abseits von OnVista sieht es folgendermaßen aus:

Wenn Du monatlich maximal 50€ investieren möchtest, dann wähle am besten die comdirect oder die Consorsbank. Hier zahlst Du bei einer Sparplanrate von 50€ nur 0,75€ an Gebühren. Danach folgen Flatex mit 1€, SBroker mit 1,25€ und zuletzt die DKB mit 1,50€ Sparplangebühr.

Möchtest Du 100€ im Monat anlegen willst, dann Flatex mit 1,10€ am günstigsten. Die Comdirect, Consorsbank und DKB teilen sich mit 1,50€ Sparplangebühr den zweiten Platz. An letzten Stelle des Konsten-Rankings liegt der SBroker mit 2,50€ Sparplangebühr auf 100€ Sparplanrate.

Bei 200€ monatlicher Sparrate ist wieder flatex mit 1,30€ am günstigsten, dicht gefolgt von der DKB die grundsätzlich nur eine fixe Gebühr von 1,50€ pro Sparrate verlangt. Im Mittelfeld bewegen sich die Comdirect und die Consorsbank mit jeweils 3€ an Gebühren. Am teuersten war auch hier der SBroker, der ganze 5€ Gebühren bei einer Sparrate von 200€ verlangt.

Doch Kosten sind nur eine Seite der Medaille. Schauen wir uns jetzt die Flexibilität bzw. die verfügbaren Ausführungsintervalle der ETF-Broker an.

 

Broker für ETF-Sparlplan – Ausführungsintervalle im Vergleich

Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Auswahl Deines ETF-Brokers sind die Ausführungsintervalle. Konkret bezieht sich dass darauf, in welche Frequenz das Geld in deinen ETF-Sparplan eingezahlt wird. Möglich sind zum Beispiel monatliche Abbuchungen, alle 2 Monate oder auch nur einmal im Jahr.

Die meisten Optionen (5) bietet in diese Kategorie der SBroker an, gefolgt von Flatex und der Consorsbank. Die comdirect und DKB teilen sich den dritten Platz mit jeweils drei. Intervall-Konfigurierungen. Am wenigsten Flexibilität bietet OnVista mit nur zwei Optionen.

 

ETF-Sparplan Broker – weitere Besonderheiten

Dynamisierung der Sparrate – eine nützliche Option für alle, die Ihre Sparrate automatisch und regelmäßig erhöhn lassen wollen – zum Beispiel um 10% pro Jahr. Die Dynamisierung der Sparrate wird aktuell von der comdirect, der Consorsbank und SBroker angeboten.

Drittkonto – die Option, das Geld von einem Drittkonto bei einer fremden Bank einziehen zu lassen. Man braucht also kein extra Girokonto beim Broker, um Geld einzahlen zu können. Das ist bei allen Brokern außer der DKB möglich. Nützlich ist diese Funktion natürlich bei Flatex, da man dort Strafzinsen für das Verrechnungskonto zahlt. Diese kann man durch Nutzung eines Drittkontos umgehen.

ETFs pro Sparplan – die maximale Anzahl an verschieden ETFs pro Sparplan. Hier bietet lediglich die comdirect an, seine Sparplanrate auf mehrere ETFs aufzuteilen.

Sparplan-Änderungsmöglichkeiten – zeigt, ob Du den Sparplan zwischendurch stoppen oder aussetzen kann. Hier bieten alle außer Onvista und SBroker nutzerfreundliche Optionen.

 

Die Siegerehrung…

Kommen wir nun zur Siegerehrung. Ich möchte Dir meine 3 Testsieger vorstellen:

🏆 Die Sieger aus dem ETF Sparplan Vergleich:

 

Mein persönlicher Gesamt-Sieger ist die Consorsbank. Hier stimmt der Angebots-Mix. Sie bietet sowohl eine große Auswahl an ETFs sowie zahlreiche davon kostenlos. Die Gebühren stimmen und man kann bereits ab 25€ ETF Sparpläne anlegen. Der Service hat mir insgesamt auch sehr gut gefallen.

In der Kategorie Kosten küre ich die OnVista-Bank als Sieger. Vor allem für Anfänger die Kosten vermeiden wollen, ist OnVista geeignet, da wirkliche alle ETF-Sparpläne kostenlos sind.

Der Sieger in der Kategorie Angebot war schon schwerer zu bestimmen. Hier lieferten sich Flatex und SBroker ein Kopf-an-Kopf-Rennen. SBroker bietet von allen Brokern die höchste Auswahl an verfügbaren ETFs, ist allerdings extrem teuer. Die 2,5% Depotgebühr fallen vor allem bei größeren Portfolios stark ins Gewicht. Deshalb habe ich mich für Flatex als Sieger in der Kategorie Kosten entschieden, da dieser Broker ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist. Es gibt viele ETFs zur Auswahl und die Kosten sind wesentlich geringer als beim SBroker.

 

Ein paar Tipps und Ideen zum Schluss – wie ich es mache

Am Anfang kann man mit dem günstigsten Broker starten und später einen weiteren Broker hinzunehmen, wenn man sein Portfolio ausbauen will. So habe ich es persönlich auch gemacht. Ich nutze aktuell z.B. die consorsbank und die comdirect Bank, um mir überall die Rosinen rauspicken zu können !

Zudem solltest du nicht nur nach den kostenlosen Sparplanangeboten gehen, weil diese sich mit der Zeit ändern können. Ein weiter Punkt der dafür spricht, mehrere Depots zu haben, zumal die Depots an sich alle kostenlos sind.

Noch ein Trick zum Gebühren sparen am Ende:

Bei Brokern mit einer Pauschalgebühr pro Ausführung, also z.B. Fix 90 Cent könnt ihr die Hälfte der kosten einsparen, wenn ihr euren Sparplan anstatt monatlich nur alle zwei Monate ausführt. Zum Schluss Merkt euch – alle wollen Geld verdienen, also sind meist niedrigere Gebühren mit weniger Service oder Angebot verbunden und vice versa. Service oder Angebot kostet nun mal!

Ich hoffe der Test konnte dir bei der Wahl Deines Brokers weiterhelfen. Ich wünsche Dir frohes Investieren und lass mir gerne einen Kommentar hier. 😊

 

 

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