Welcher der 3 Investor-Typen passt am ehesten zu dir?

Was haben ein Kochbuch, ein Lieferservice und ein Koch, mit deinem Vermögensaufbau zu tun? Sehr viel sogar, denn wir wollen uns heute einmal anschauen, welcher Typ von Investor du bist. Jeder hat anderen Vorlieben, genau wie bei den Essgewohnheiten.

Wie baust du am besten Vermögen für dich auf? Dafür schauen wir uns drei Varianten mit Vorteilen und Nachteilen an.

Am Ende sollst du dann in der Lage sein, deinen persönlichen Investor-Typen zu bestimmen.

„Am Anfang schon das Ende im Sinn haben“

So beschreibt es Stephen Covey in seinem Bestseller „7 Wege zur Effektivität“.

Doch was heißt das?

Stell dir doch einfach mal vor, du wärst ein kleines Schiff auf dem großen weiten Meer. Doch wo ist der richtige Hafen bzw. welche ist überhaupt die richtige Himmelsrichtung?

Dazu brauchst du natürlich einen Kompass, denn ansonsten wirst du nur von den Wellen des Meeres herumgeschubst und wirst deine finanziellen Ziele niemals erreichen.

Die 3 Investor-Typen – der Pizza-Besteller, der Hobbykoch & der Restaurant-Besucher

Viele Wege führen nach Rom. Welcher ist deiner?

Wenn du dein Geld anlegen willst, hast du dafür drei verschiedene Möglichkeiten:

  1. In Eigenregie anlegen, als „Do-it-Yourself“-Investor.
  2. Du kannst dein Geld von elektronische Anlageberatern bzw. „Robo-Advisors“ automatisch anlegen lassen.
  3. Du kannst dich von einem professionellen Vermögensberater beraten lassen.

Jede Variante hat ihre Vor-und Nachteile. Außerdem passt nicht jede Variante zu jedem, denn Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Um die passende Variante für dich zu finden, musst du zuerst deine eigenen Bedürfnisse erkennen.

  • Also wie viel Zeit willst du wirklich aufwenden?
  • Welche Aufwand willst du tätigen?
  • Und was willst du maximal an Gebühren zahlen?

Es ist oft gar nicht so einfach, sich seiner eigenen Bedürfnisse bewusst zu werden. Lass uns dazu mal die einzelnen Varianten anschauen. Ich werde dabei die Analogien des Kochbuchs, Lieferservice und Kochs verwenden, um das ganze besser verständlich zu machen.

Die erste Variante – das Kochbuch / der Do-it-yourself Investor

Wer selber kocht weiß, was drin ist. Und spart Geld.

Am liebsten kochst du gerne selbst: Weil du weißt, was drin ist, das Einkaufen dir Spaß macht und du dabei auch noch Geld sparst.

Doch wie genau lautet das Rezept?

Welche Mengen brauchst du und wie erfolgt die Zubereitung?

Genau das Problem haben viele auch beim Investieren. Sie sind sich unsicher, wo und wie sie investieren wollen. Doch so schlimm es das gar nicht, denn es ist noch kein Meisterkoch vom Himmel gefallen. Letztendlich ist es eine Frage des Know-Hows bzw. der Bereitschaft, sich dieses Know-How anzueignen.

Dafür wird man aber dann auch belohnt! Denn jeder, der seine Finanzen selbst in die Hand nimmt, hat einen großen Kostenvorteil. Dies wirkt sich langfristig sehr positiv auf die Rendite aus und macht dich unabhängig von oft teuren Finanzberatern bzw. fertigen Anlageprodukten.

Allerdings darf man nicht den nötigen Aufwand dafür vergessen, der auch wieder eine Art von Kosten ist. Grade zu Beginn ist der Aufwand besonders hoch bzw. erscheint so. Doch mit der Zeit kommt auch die entsprechende Routine, was deinen Aufwand mit der Zeit immer weiter verringert. Außerdem kannst du durch geschickte Automatisierung deinen Aufwand nachhaltig minimieren.

Natürlich musst du auch Faktoren wie den Zeitaufwand mit einberechnen. Und ein gutes Rezept wählen. 🙂

Die Gebühren für einen Berater würden hingegen für die gesamte Anlagedauer anfallen. Daher lohnt sich das Do-it-Yourself-Investieren trotz Zeitaufwand immer noch.

Jetzt sollte man aber auch nicht blind drauf los kochen, sondern sich lieber ein gutes Rezept zur Hand nehmen. Im Internet findest du unzählige solcher Rezepte bzw. Möglichkeiten, wie du deinen Vermögensaufbau gestalten könntest.

Eines davon ist mein Online-Videokurs, der dir eine Strategie zeigt, wie du mit möglichst wenig Aufwand und unter Verwendung von ETFs, langfristig ein Vermögen aufbauen kannst. Dort bekommst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie und wo du dir ein ETF-Portfolio aufbauen kannst.

Kommen wir zur zweiten Variante.

Der Lieferservice / Robo-Advisor – ganz bequem investieren

Hierbei handelt es sich um eine elektronische und automatisierte Finanzberatung. Dein Finanzberater ist hier nicht ein echter Mensch, sondern der Computer bzw. ein Algorithmus. Hier muss du nicht mehr selbst kochen, sondern kannst bequem von der Couch aus und mit wenigen Klicks dein Portfolio zusammenstellen.

Der Robo-Advisor erledigt alles für dich. Quasi der Lieferservice der Geldanlage.

Wie bei einem Pizza-Lieferservice. Du musst dich also weder um die Zutaten (Assets) noch um das Mischverhältnis (Balancing) kümmern. Zusätzlich wird dir das Ganze direkt nach Hause geliefert und du musst dich weder um die Verwaltung noch das Portfolio-Rebalancing kümmern. Um alles kümmert sich der Robo-Advisor.

Du musst bei einem Robo-Advisor lediglich auswählen, was du haben willst und anschließend an der Kasse bezahlen. So wie bei einem Pizza-Lieferservice.

Doch Robo-Advisor haben natürlich auch ihre Grenzen, nämlich dort, wo Emotionen ins Spiel kommen. Wie gehst du damit um, wenn dein Essen kalt ist, versalzen oder gar nicht erst geliefert wird?

Eine Hotline, bei der anrufen kannst gibt es zwar, diese darf bei den Robo-Advisors aber keine Anlageempfehlungen tätigen. Letztendlich ist die Hotline eher zur Lösung technischer Probleme gedacht.

Emotional unterstützen tut dich der Robo-Advisor nicht. In Krisenzeiten hast du keinen Ansprechpartner.

Was machst du also, wenn es an der Börse kracht? Die Nerven behalten oder das Geld abziehen? Richtig wäre es natürlich, die Füße still zu halten. Doch das sagt sich leichter in der Theorie, als in der Praxis.

Zudem gibt es den Lieferservice natürlich nicht geschenkt. Der Service des Robo-Advisors muss natürlich auch bezahlt werden. Die Kosten sind zwar im Vergleich zu den meisten Beratern geringer, aber auch nicht zu vernachlässigen.

Dennoch bieten Robo-Advisors eine gute Möglichkeit, das eigene Geld zu investieren, wenn man nicht viel Zeit aufwenden möchte oder ansonsten gar nicht investieren würde. Denn durch die niedrigen Zinsen, geht das auf Giro- und Tagesgeldkonten gebunkerte Geld nur verloren. Also lieber per Robo-Advisor investieren lassen, als gar nicht zu investieren.

Da es inzwischen sehr viele Anbieter auf dem deutsche Markt gibt und der Überblick schnell verloren geht, habe ich einen kleinen Robo-Advisor-Vergleich für dich erstellt.

Der Koch – Geldanlage kredenzt nach eigenen Wünschen

Die dritten Variante ist „der Koch“ bzw. der Anlageberater aus Fleisch und Blut.. Wer nicht selbst die Zeit für seine Finanzen aufbringen will, aber auch nicht seinem Computer vertraut, der geht zu einem richtigen „Koch“ bzw. Vermögensberater. Unverträglichkeiten bzw. Wünsche werden durch den Koch natürlich beachtet. Dadurch hast du immer einen Ansprechpartner für den Fall der Fälle.

Doch bei Köchen bzw. Beratern muss man unterscheiden:

Es gibt die vermittelnden Berater wie „Versicherungsvertreter“ sowie „Versicherungs-/Finanzmakler“, die sich über Provisionen finanzieren. Dann gibt es noch die von Provisionen unabhängigen Berater, die „Honorarberater“. Sie werden nicht über Provisionen bezahlt, sondern durch ein vorher festgelegtes Honorar.

Ein Koch bereitet ein exklusives Gericht nach deinen Sonderwünschen zu.

Bei Beratern, die auf Provisionsbasis arbeiten, musst du natürlich an einen möglichen Interessenkonflikt denken. Theoretisch könnten sie dir aus Profitgier nur solche Produkte vermitteln, die ihnen selber die höchste Provision bringen. Also nur mit Zutaten kochen, mit denen sie meisten verdienen (z.B. mit Analogkäse anstatt echtem Gouda).

Deswegen sollte man stets vorsichtig sein, wenn Berater auf Provisionsbasis arbeiten. Gute Beratung sollte sich nämlich immer nach deinen Bedürfnissen, und nicht nach den Provisionen für den Berater orientieren. Allerdings gibt es natürlich aber auch gute Berater, die auf Provisionsbasis arbeiten. Das Problem ist nur, hier die Guten und die Schlechten zu unterscheiden.

Es ist wie beim Essen: Würdest du dir vom kleinen, unbekannten Restaurant um die Ecke einen potenziell tödlichen Kugelfisch servieren lassen? Ein gutes Restaurant warnt dich außerdem vor Allergenen und Zusatzstoffen. Im Finanzbereich wären das in diesem Fall zum Beispiel Klumpenrisiken oder vermeidbare Kosten.

Deshalb sollte man Abstand vom aktiven Fondsmanagement nehmen, da es meist nur hohe Kosten verursacht und das aktive Management, langfristig das passive erwiesenermaßen nicht bei der Performance schlägt.

Du musst natürlich darauf achten, dass du einen guten Koch erwischt. Kugelfisch würdet du auch nicht in jedem x-beliebigen Imbiss essen.

Dir muss aber als Kunde bewusst sein, dass du für den Beratungs-Service zahlen musst. Die Abrechnung erfolgt oft auf Stundenbasis, wofür zirka 100€ bis 200€  pro Stunde berechnet werden. Alternativ gibt es noch die Abrechnung auf jährlicher Basis, wobei die Gebühren nicht 1% (des Portfolios) pro Jahr überschreiten sollten. Bei 10.000€ Investment wären das im Jahr 100€ an Gebühren

Vergleich der 3 Varianten

Die Wahl der Variante richtet sich immer nach deinen Bedürfnissen.

Schauen wir uns die Varianten einmal im Vergleich an.

Zeitaufwand – Beim DIY-Investor ist der Zeitaufwand grade am Anfang sehr hoch. Dieser verringert sich zwar mit der Zeit etwas, aber man kann sagen, dass er von allen drei Varianten beim DIY-Investor am höchsten ist. 

Beim Robo-Advisor hat man wirklich wenig zu tun. Man beantwortet einige Fragen und schon nach wenigen Minuten hat man ein fertiges Portfolio. Der Berater kommt mit einem mittelmäßigen Zeitaufwand daher. Zu Anfang musst du sicherlich ein paar Termine wahrnehmen und dich ab und zu mit ihm abstimmen. Grundsätzlich übernimmt er aber die meiste Arbeit für dich.

Kostenfaktor – Der Kostenfaktor ist beim DIY-Investor natürlich am geringsten. Mittlere Kosten fallen beim Robo-Advisor an. Die höchsten Kosten werden wohl bei einem Berater anfallen, wenn dieser auf Honorarbasis oder einer Volumenabhängigen Gebühr vom Portfolio anfallen.

Ansprechpartner – Einen Ansprechpartner hast du nur bei einem Honorarberater.

Die Varianten zusammengefasst – Vor- und Nachteile

Beim Do-it-yourself bist du dein eigener Koch. Du musst zwar die Zutaten einkaufen gehen, aber weißt dann auch genau was drinnen ist. Zudem kannst du deine Kosten selbst bestimmen. Dies kostet dich wohlmöglich gerade Anfangs etwas Zeit, aber schmeckt wohl besser, als in vielen Kantinen.

Beim Robo-Advisor kannst du bequem und mit wenigen Klicks dein Menü zusammenstellen, bestellen und musst dich dabei um wenig kümmern. Bis zu einem Gewissen Maß kannst du ganze natürlich individualisieren, auch wenn du am Ende kein 5 Gänge Menü vom Sternekoch bekommst. Es schmeckt vielleicht. nicht so gut wie bei deinem Lieblingsitaliener, aber dein Hunger ist gestillt und du bist satt. Und es ist kostengünstiger, als ein Besuch beim Edelitaliener.

Bei der Beratung kauft man sich ein 5-Gänge Menü. Idealerweise bekomme ich hier den besten Service und muss selbst kaum Zeit aufwenden. Dabei muss ich im Vergleich von allen drei Varianten, mit den höchsten Kosten rechnen. Das ganze steht und fällt natürlich mit dem Koch bzw. Berater.

Wo siehst du dich selbst – ein kleiner Selbsttest

  • Willst du dich regelmäßig selber um dein Geld kümmern? Dann wähle die Do-it-Yourself-Variante.
  • Bist du schnell verunsichert oder ratlos, wenn es um das Thema Finanzen geht? Dann wähle eher den Berater.
  • Soll der Aufwand möglichst gering sein? Dann wähle den Robo-Advisor.

Diese Fragen sollen dir Ansatz dafür geben, wie du den richtigen Investor-Typ für dich selber finden kannst.

Stelle dir selber einige Fragen, um die richtige Variante auszuwählen.

Kurzes Beispiel:

Hast du zum Beispiel nur 25€ im Monat zur Verfügung, macht es natürlich keinen Sinn einen Berater zu engagieren, der 150€ die Stunde kostet. Hier macht es eher Sinn, die Robo-Advisor-Variante oder DIY zu wählen.

Hast du andererseits viel Geld zur Verfügung, dann kann es Sinn machen, sich für einige Stunden mit eine Berater zusammen zu setzen.

Wissen zum Mitnehmen – das solltest du dir merken

Du siehst schon: hier gibt es kein richtig oder falsch. Jeder muss den passenden Weg für sich finden. Du musst entscheiden, wie viel Zeit du für die Geldanlage aufbringen willst und was du maximal an Gebühren zahlen willst. Du kannst natürlich auch flexibel zwischen der Varianten hin und her wählen oder sogar mehrere Varianten gleichzeitig nutzen.

Trotzdem solltest du natürlich über ein gewisses Grundwissen verfügen, um einschätzen zu können, was z,B. der Berater dir erzählt.


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