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Heute schauen wir uns die 5 größten Fehler an, die Investoren mit ETFs machen und wie du diese vermeiden kannst. Denn ansonsten läufst du Gefahr viel Geld zu verlieren, anstatt zu gewinnen. Damit rechtherzlich willkommen zu einem neuen Artikel von Talerbox.

ETFs können ein hilfreiches Werkzeug zum erfolgreichen und stressreichen investieren sein. Doch nur, wenn man dieses Werkzeug auch richtig einsetzt. Einigen Anlegern unterlaufen sehr schädliche Fehler, die man einfach vermeiden kann. Kommen wir zu Fehler Nummer 1. 

 

Fehler 1 – In etwas investieren, das man nicht versteht

 

Viele Anleger investieren in Dinge, die sich eigentlich nicht verstehen.

 

Welche Folgen das hat, hat man grade in der Finanzkrise gesehen. Viele haben geglaubt Ihre Investments wären sicher, doch haben am Ende in die Röhre geschaut und große Verluste erlitten. Damit dir so etwas nicht passiert, solltest du verstehen, was in einem solchen ETF enthalten ist oder was er abbildet.

Wie ist er genau aufgebaut? Ausschüttend oder thesauierend? Physisch oder Swap?

Inzwischen bilden manche ETF sogar Strategien ab, welche früher nur professionellen Investoren zur Verfügung standen. Jetzt kann jeder solche Strategien mit einem Klick nachkaufen. Gehebelte ETFs, ETFs mit niedriger Volatilität und so weiter und so fort.

 

Doch nur weil man etwas kaufen kann, heißt das nicht, dass du es einkaufen solltest. Dies mögen interessante Investmentools sein, aber nur, wenn Sie zu deiner Strategie passen und du weißt wie man diese richtig einsetzen kannst.

Kommen wir zum zweiten Fehler, den viele Anleger machen. 

 

Fehler 2 – Falsche Asset-Allokation bzw. fehlende Diversifikation

 

Eine schlechte Diversifikation bzw. Asset-Allokation können ein finanziell tödlicher Fehler sein.

 

Ein häufiger Fehler ist eine fehlende Diversifikation. Im Zusammenhang mit Diversifikation fällt häufig das Schlagwort „Homebase“, das für den Anlegerfehler steht, das eigene Depot zu „heimisch“ einzurichten. Ein Beispiel dafür wäre ein Anleger, der nur in Deutchland bzw. seiner Heimat investiert.

Auf den ersten Blick ist der wirtschaftliche Patriotismus nachvollziehbar. Wir als Investoren haben zu inländischen Unternehmen häufig einen direkten Alltagsbezug oder manche arbeiten sogar in den Unternehmen selbst. Zudem kommen wir vergleichsweise einfach an Informationen zu den betreffenden Unternehmen. Gleichwohl haben wir das Problem, dass wenn wir nur vor der eigenen Haustür investieren, ein sehr einseitig verteiltes Risiko bzw. Asset-Allokation haben. 

So habe ich am Anfang den selben Fehler gemacht und nur in den DAX 30 investiert ohne über den Tellerand hinaus zu schauen. Eine unzureichende Diversifikation ist ein gängier Fehler. Du solltest also nicht alles auf eine Karte setzen, sondern dein Vermögen möglichst breit über verschiedene Assets und Regionen/Branchen streuen. Dies hilft dir dabei unsystematische Risiken aus dem Portfolio zu verbannen.

 

Achte darauf, keine großen Schnittmengen in deinem Portfolio haben. So sparst du auch Kosten.

 

Außerdem passiert es auch häufig, dass Anleger eine unentdeckte Schnittmenge zwischen ihren Asset-Klassen haben. Zum Beispiel gibt es Anleger die einen Rohstoff ETF kaufen, obwohl Sie separat schon in Gold investiert sind. Oder die einen Euro Stoxx 50 ETF kaufen und gleichzeitig einen MSCI World halten. Man sollte daher immer schauen, was in den einzelnen ETFs drin ist und dass man bestimmte Dinge nicht doppelt kauft.

 

Fehler 3 – Kosten nicht im Blick haben

 

Ein weiterer oft begangener Fehler ist es, die Kosten nicht im Blick zu behalten. Bei den Kosten lauern einige große Gefahren. Denn mit jedem Cent denn du mehr an Gebühren bezahlst, reduziert sich deine Rendite weiter. Kurzfristig mögen die Kosten noch nicht so ins Gewicht fallen, aber langfristig können sie deine Rendite stark schmälern, wie die folgende Grafik zeigt.

 

Behalte stets die Kosten im Blick!

Wenige Prozente an Gebühre können am Ende tausende oder gar hundertausende Euro Unterschied in der Wertentwicklung bedeuten. 

Viele Anleger schauen zwar auf die Gebühren, aber oft auf die Falschen.

Die meisten Anleger schauen nur auf die sogenannte „TER – Total Expense Ratio“. Diese Kostenquote gibt aber nur unzureichende Auskunft über die wahren Kosten von ETFs.

Viel relevanter ist die „Total Cost of Ownership“ 

 

So setzen sich die Gesamtkosten eines ETFs zusammen.

 

Diese beinhalten die gesamten Kosten für das Halten eines ETFs. Dort sind sowohl die Internernen Kosten sowie die Externen Kosten enthalten, die am Ende die Gesamtkosten bzw „Total Cost of Ownership“ ergeben.

Lass uns die einzelnen Kostenpunkte einmal anschauen.

 

Interne Kosten

  • Total Expense Ratio (TER) – enthält Fondverwaltungs- und Depotbankgebühren
  • Rebalancing Kosten – Kosten für Kaufen- und Verkaufen bei Portfolio-Rebalancing
  • Swapgebühr – zusätzliche Gebühr bei synthetischen ETFs
  • Wertpapierleiherträge – Anlangeinstrument das manche ETFs nutzen und das zusätzliche Kosten verursacht

Externe Kosten

  • Geld-/Briefspanne – Differenz zwischen Kaufkurs und Verkaufskurs eines ETFs
  • Ordergebühren – Gebühren die von deiner Depotbank für den Börsenhandel verlangt werden
  • Steuern – Vater Staat will auch etwas abhaben 😉

 

Bei den internen Kosten ergibt sich dann am Ende der „Tracking Error“ (Nachbildungsfehler). Dieser ergibt sich aus der ETF-Rendite minus der Index-Rendite. Man muss also wirklich alle Kosten im Blick haben, was die „Ownership“ eines ETFs kostet. 

 

Kosten berechnen

 

Jetzt fragst du dich natürlich, wie man die Kosten überwachen kann bzw. den Überblick behält.

Die externen Kosten lassen sich relativ einfach überwachen, in dem man zum Beispiel möglichst versucht ETFs über Sparpläne zu kaufen oder Sonderangebote nutzt. 

 

Doch wie kann man die internen Kosten bzw den Tracking-Error berechnen?

 

Die einfachste Möglichkeit ist es, sich die Performance einzelner ETFs über einen längeren Zeitraum anzuschauen und mit dem jeweilige Index zu vergleichen. Dort ist dann derjenige ETF der der beste und der günstigste, der den kleinsten Nachbildungsfehler im Vergleich zum Index hat. Denn je höher die Gebühren, desto höher auch meist die Differenz zum Index (da ja einige Prozente abfließen).

 

Fehler 4 – Versuchen den richtigen Einstiegspunkt zu finden

 

Versuche gar nicht erst, den perfekten Einstiegspunkt zu finden.

 

Viele Anleger machen den Fehler, dass sie zu viel und das meistens auch noch zum falschen Zeitpunkt handeln. Privatanleger bzw. Kleinanleger sollten am besten so wenig wie möglich handeln, sondern lieber auf langfristigen, konstanten und vor allem passiven Vermögensaufbau setzen. 

Denn hin und her, macht ja bekanntlich die Taschen leer.

Viele versuchen zu einem günstigen Zeitpunkt Aktien zu kaufen und den Markt zu schlagen. Besonders wenn mal wieder eine neue „Kursrakete“ angekündigt wird, fangen viele an in Aktien einzusteigen. Doch im Glaub den richtigen Zeitpunkt erwischt zu haben, investieren die meisten Anleger während einer Euphorie – und das ist genau der falsche Zeitpunkt, da die Preise hier besonders hoch sind. 

Lieber regelmäßg und kostant per Sparplan investieren und sich den Cost-Average-Effekt zu nutze machen, anstatt einmalig eine hohe Summe in den Sand zu setzen.

 

Fehler 5 – Immer in den neusten Trend investieren wollen

 

Viele wollen immer in die neusten Trends investieren und verbrennen sich daran.

 

Beim Investieren lieber auf „bodenständige“ Produkte wie klassische MSCI World  ETFs setzen, als auf exotische Fonds und extravagante Anlageklassen. Mittlerweile gibt es unzählige Exoten-ETFs die spezielle Strategien abbilden, doch hierbei handelt es sich meist um Altes im neuen Gewand bzw. neuer Verpackung. Grade bei diesen Produkte sind die Kosten meist hoch und deine Rendite dadurch geringer. 

 


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