Amazon FBA Erfahrung: E-Commerce Business – Schritt für Schritt Anleitung Keine Bewertungen bisher.

Lerne aus dieser Amazon FBA Erfahrung: Ist es wirklich so einfach online Geld zu verdienen? Die Einstiegshürde heutzutage scheint einfacher als jemals zuvor zu sein. Schnell einen Instagram Account erstellt oder einen Webshop eröffnet und man kann verkaufen.

Hier hört es meistens schon auf, denn:

  • Woher kommen die Kunden?
  • Wie findet man das richtige Produkt?
  • Wie funktioniert der Vertrieb?

Erfolgreich online verkaufen gegen die riesige Konkurrenz ist extrem schwierig. Aber warum gegen alle kämpfen? Amazon ist bereits eine Produktsuchmaschine auf der Millionen von Kunden nach Lösungen für ihre Probleme suchen. Hier musst du nicht erst mühevoll durch teures Marketing Kunden auf deine eigene Webseite bringen. Sondern du kannst direkt vom Traffic und der Vertrauenswürdigkeit von Amazon profitieren und damit deine eigenen Produkte positionieren.

Diesen Beitrag über „Amazon FBA Erfahrung“ kannst du dir hier auch als Video ansehen:

Ein erfolgreiches E Commerce Business aufbauen: Amazon FBA Schritt-für-Schritt Anleitung
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Deswegen bin ich selbst Verkäufer auf Amazon geworden, weil es der einfachste Einstieg in die Welt des Ecommerce war. Durch meine Amazon FBA Erfahrung kann ich dir sagen: Schon beim Einstieg gilt es teure Fehler zu vermeiden. Deswegen wollen wir uns heute einmal anschauen, wie der Einstieg zum erfolgreichen Amazon FBA Business aussieht.

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Dazu habe ich mir meinen Bali-Mitbewohner und Amazon Profi Daniel zur Seite geholt. Er ist erfolgreicher Verkäufer auf Amazon und hat mit seiner Amazon FBA Erfahrung eine erfolgreiche Agentur aufgebaut. Mit dieser launcht er für Kunden und Investoren Produkte auf Amazon. Von ihm stammt die Amazon FBA Anleitung.

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Er erklärt dir, warum das Business Modell Amazon für Einsteiger so interessant ist. Er wird dir die fünf Phasen zum erfolgreichen Produkt auf Amazon aufzeigen. Auch wirst du erfahren, wie viel Kapital du benötigst. 

Wie auch du ohne irgendein Hintergrundwissen und Erfahrung ein erfolgreiches Business aufbauen kannst

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Ein Business, das du von überall aus betreiben kannst mit Amazon FBA, in dem du Produkte auf der Amazon Plattform verkaufst.

Vielleicht stellst du dir gerade folgende Fragen:

  • Willst du wirklich ein eigenes Business starten?
  • Kannst du das überhaupt?
  • Ist Verkaufen überhaupt eine Option für dich?
  • Traust du dir das ohne Amazon FBA Erfahrung zu?

Ein paar Gründe, warum Amazon FBA (FBA bedeutet Fulfillment by Amazon – Amazon übernimmt Abwicklung und Versand) das perfekte Einsteiger-Geschäftsmodell ist. 

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  • Es ist keine Expertise notwendig. In vielen Geschäftsmodellen musst du eine Qualifikation haben, damit dich überhaupt jemand ernst nimmt. Damit überhaupt Kunden zu dir kommen. Wenn du das Produkt bist, also z.B. mit deiner Beratung oder deiner Expertise, dann musst du natürlich schon extrem viel vorweisen in dem Bereich. Sonst kaufen die Kunden nicht bei dir.
  • Auf Amazon ist das Interessante, dass wir physische Produkte an Kunden verkaufen. Das ist super spannend, weil der durchschnittliche Kunde auf Amazon gar nicht weiß, bei wem er einkauft. Es ist ihm auch sehr egal. Ihm geht es einfach nur darum, dass er ein Produkt bekommt zu einem guten Preis in einer guten Qualität. Wer ihm das verkauft, ist ihm im Endeffekt egal. Deswegen kann hier wirklich jeder extrem erfolgreich werden.
  • Auf Amazon zu verkaufen ist der schnellste Weg, um von der Idee zu erfolgreichen Umsätzen zu kommen. Warum? Weil einfach fast alles von Amazon schon bereitgestellt wird. Du brauchst nicht mal eine eigene Website. Du stellst einfach nur dein Produkt auf Amazon ein. Dafür brauchst du nur Fotos und Texte – du kannst sofort loslegen. So profitierst du von Millionen von Endkunden, die jeden Tag auf Amazon nach Produkten suchen und kaufen. Ohne, dass du selbst Werbung schalten musst.
  • Alles, was zum erfolgreichen Verkaufen auf Amazon notwendig ist, kann von null auf gelernt werden. Du brauchst keine Amazon FBA Erfahrung. Es ist kein Hexenwerk. Du musst nicht besonders intelligent sein. Es ist kein sehr komplexes Geschäftsmodell. Einer unserer Partner in unserer Agentur, Benedikt, hat während dem Vollzeitstudium innerhalb von nur zwei Jahren ein erfolgreiches Amazon Business aufgebaut, das über 10 Mio. Jahresumsatz macht. Und das ohne jegliches Vorwissen in der Branche gehabt zu haben. 
  • Du hast ein überschaubares Startkapital und Risiko. Bei ganz vielen Geschäftsmodellen musst du erstmal massiv Geld investieren und sogar Kredite aufnehmen. Stell dir vor, wenn du einen Laden aufmachen möchtest, selbst wenn es nur eine Dönerbude ist, was da auf dich zukommt. Dafür musst du erstmal Mietverträge unterschreiben. Jahrelange Verpflichtungen eingehen. Du hast jeden Monat einen Kostenapparat an Mitarbeitern und schnell Mieten im fünfstelligen Bereich. D.h. die ersten 10.000 €, die dein Business jeden Monat einnimmt, sind erstmal nur dazu da, um die Kosten zu decken. Danach fängt es erst an, Profit zu machen.

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  • Das alles hast du bei einem Amazon Geschäftsmodell nicht, weil die einzigen Fixkosten die du hast, ein paar Hundert Euro im Monat sind. Du investierst dein Geld in Ware. Kaufmännisch gesehen sind das keine Kosten, sondern gebundenes Kapital. Denn die Ware wird ja verkauft und dann fließt dieses Geld mit Profit zurück. Dazu brauchst du noch ein paar Software Tools zur Lagerbestandsüberwachung.

    Vielleicht zukünftig auch ein paar Aushilfskräfte, die als Freelancer den Kundenservice übernehmen. Du brauchst nicht mal ein Büro, du kannst das Business von überall aus steuern. Wenn du deine Produkte pushen möchtest, hast du auch noch Werbekosten wie in jedem anderen Business. Insgesamt hast du die minimalsten Fixkosten, die man überhaupt haben kann. Damit ist das Einstiegsrisiko sehr gering.

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  • Zusätzlich hast du eine unendliche Skalierbarkeit im Vergleich zu einer Dönerbude, wo du ein Maximum an Menschen hast, die am Tag vorbeilaufen. Auf Amazon hast du die Chance, dass Menschen jeden Tag deine Produkte finden. Du kannst mehr Produkte hinzufügen, du kannst international skalieren. Auf Amazon UK, Frankreich, Italien, Spanien oder USA verkaufen. Dein Wachstum ist komplett ungehindert.
  • Das Unternehmen ist komplett ortsunabhängig machbar. Das war mir schon immer wichtig. Ich bin seit 11 Jahren, also seit ich 20 bin, mein eigener Chef. Das war immer eines der Hauptkriterien, die bei der Auswahl des richtigen Geschäftsmodells wichtig war. 

Die 5 Phasen des Amazon FBA Business

Ich erkläre dir in 5 Schritten, wie das gesamte Amazon Business funktioniert. Auch wenn du dir schon ein bisschen Amazon FBA Erfahrung hast, wirst du noch etwas mitnehmen können. Denn ich werde zu jeder Phase einige Punkte erklären, an denen oft Fehler passieren. So kannst du direkt beim Start sehr viel Geld sparen.

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  • Phase 1: Produktrecherche: Welches Produkt willst du auf Amazon verkaufen?
  • Phase 2: Sourcing: Wer produziert dein Produkt? Eine Fabrik finden mit vernünftiger Qualität und Preis.
  • Phase 3: Listing Erstellung: Suchmaschinenoptimierung. Texte und Bilder, die verkaufsoptimiert sind
  • Phase 4: Launch / Verkaufsstar: Hier gibt es verschiedene Strategien, um Amazon zu zeigen, dass dein Produkt es wert ist, auf Seite 1 der Suchresultate angezeigt zu werden.
  • Phase 5: Kontinuierliches Marketing, wenn dein Produkt auf Amazon steht. Die Marketingkampagnen auf steigende Profitabilität optimieren.

Wenn du das einmal verstanden hast, kannst du beliebig oft Produkte auf Amazon launchen und so dein Amazon Business hochskalieren. Je mehr Amazon FBA Erfahrung du hast, desto einfacher wird es dir fallen.

Daniels Amazon Full Service Agentur.*

Um dir zu zeigen, wie man sich solide Einkommensströme und verkaufbare Werte aufbauen kann: Mein erstes Produkt habe ich 2015 rausgebracht. Dafür habe ich tatsächlich nur 3.000 € in Ware investiert. Sobald das Produkt auf Amazon investiert war, ist es sehr gut angekommen. Es gab sehr gute Rezensionen. Es war sehr gut verkaufsoptimiert und hatte dementsprechend eine gute Conversionrate.

umsatz-statistiken

So hat es schon im ersten Monat 30.000 € Umsatz eingespielt. Davon waren 30 bis 35 % Marge, also ca. 10.000 € Gewinn im Monat. Und das nur mit dem allerersten Produkt. Dann kannst du dir natürlich ausmalen, wie du hier beim kontinuierlichen Hinzufügen von neuen Produkten auf siebenstellige Umsätze kommen kannst. 

Phase 1: Produktrecherche

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Das Allerwichtigste bevor du startest, ist dich zu fragen, welches Produkt du denn überhaupt auf den Markt bringst. 

HINWEIS
Hier ist es wirklich entscheidend und wichtig, dass du das richtige Produkt aussuchst. Ein schlechtes Produkt zu launchen, was 1.000 € bringt oder ein erfolgreiches mit 30.000+, ist am Ende genau derselbe Zeitaufwand. Du brauchst genauso lang die richtige Fabrik zu finden, die Preise zu verhandeln, die Logistik zu organisieren oder die Verpackung designen zu lassen. Also warum nicht gleich den Aufwand für ein gutes Produkt nutzen?

Dabei ist eine saubere Analyse ganz, ganz wichtig. Am Anfang werden hier oft Fehler gemacht. Händler treffen viel zu leichte Entscheidungen. Einfach aus dem Bauchgefühl heraus denken, dass sich das Produkt ganz gut verkaufen wird. Auf Amazon schmeißen und schauen, was passiert. Mach das nicht!

helium

Es gibt mittlerweile Möglichkeiten, fast sicher sagen zu können, was nachher funktioniert und was nicht. Einfach durch saubere Analysen. Was wir hier machen müssen, ist das Umsatzpotenzial zu analysieren, dafür gibt es Softwaretools wie z.B. Helium10. Dafür gibt es sogar eine Chrome Extension.

So kannst du dir mit einem Klick beim Browsen in Amazon die Umsatz- und Absatzzahlen und andere wichtige Daten aller Produkte rauslassen. So siehst du genau, was die konkurrierenden Händler an Umsatz machen. Daraus kannst du ableiten, wenn du ein Produkt mit derselben Qualität und Rezensionen launchst, dass du dann auch solche Umsätze machen würdest.

Neben dem Umsatzpotenzial wollen wir uns auch den Wettbewerb anschauen. Dazu machen wir eine detaillierte Wettbewerbsanalyse. Amazon ist die größte Produktsuchmaschine der Welt. Das bedeutet, dass wir für das Keyword, nach dem die Kunden suchen, besser optimiert sein müssen als die Konkurrenz. Nur so landen wir auf Platz 1 der Suchergebnisse. D.h. wie schwer es ist, auf Seite 1 zu kommen, hängt zu 100 % von der jeweiligen Nische und der Qualität der jetzigen Wettbewerber ab.

sweetspot

Pauschal kann man das nicht einschätzen, deshalb suchen wir den Sweetspot zwischen Umsatzpotenzial und gleichzeitig schwachem Wettbewerb. Ist der Wettbewerb quantitativ (wenige Verkäufer) und qualitativ (schlecht optimierte Verkäufer) gering? Schlecht optimierte Verkäufer erkennt man an schlechten Fotos und schlecht optimierten Verkaufstexten. So kann man recht schnell von vorneherein analysieren und sagen, dass man das besser machen kann. 

ACHTUNG
Höre also nicht auf dein Bauchgefühl, sondern vertraue auf deine Daten. Du kannst dir auch Trends anschauen, wie sich die Daten über die letzten Monate und Jahre entwickelt haben. Wir wollen schließlich in Märkte gehen, die am steigen statt am sinken sind. Dort wo kein Preiskrieg herrscht und man ein teures Produkt positionieren kann, das mindestens 20 € Verkaufswert hat. Deswegen ist es wichtig, vorher sauber zu analysieren.

Und dass wir nicht dasselbe Produkt in derselben Qualität rausbringen, sondern dass das Produkt, welches wir launchen noch einen Ticken besser ist. Da musst du dich einfach reinfräsen in eine Nische, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, was die Kunden wirklich wollen. Was fehlt ihnen bei Wettbewerbsprodukten?

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Kleiner Tipp: Lese dir einfach die Rezensionen der Wettbewerberprodukte durch. Da sagen Kunden, was ihnen fehlt. Dann bringe einfach eine verbesserte Version des Produktes auf den Markt. So kannst du auch ganz schnell eine Nische dominieren, auch wenn sie schon überlaufen ist. 

Phase 2: Sourcing

alibaba

Wer produziert was zu welchem Preis? Hier gibt es Plattformen wie z.B. Alibaba.com. Dort kannst du alle asiatischen Factorys in einem riesigen Katalog finden. Dort suchst du einfach nach den Produkt-Keywords und findest dort unendliche Mengen von Herstellern. Hier ist das Problem, dass es als Laie manchmal nicht so leicht erkennbar ist, ob das ein seriöser Hersteller ist oder nicht. Es wird auch viel gelogen auf dieser Plattform.

Viele Zwischenhändler stellen sich z.B. als produzierende Unternehmen dar, obwohl sie eigentlich keine Fabriken sind. Es sind aber natürlich auch die soliden Fabriken auf Alibaba gelistet. Das heißt, dass du hier einfach ein bisschen graben und dir viele Angebote einholen musst.

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Du schickst einfach ein Sourcing Briefing, in dem du beschreibst, was genau du haben willst, welche Stückzahl du haben willst. Beispielsweise 500 oder 1000 Einheiten. Welche Qualität soll das Produkt haben – so genau wie möglich beschrieben. Welches Material soll es haben? Dann holst du dir von im Idealfall mehreren dutzend Fabriken Angebote ein und fasst alles sauber zusammen, um ein Gefühl zu bekommen, wer den besten Preis hat. Ein Fehler, der hier oft gemacht wird, ist keine Hintergrundchecks über die Fabriken zu machen. 

Oder dass keine Samples getestet werden. Das ist tödlich. Du solltest immer ein Sample testen, weil es hier Scharlatane und Copycats ohne Ende gibt. Um sicher zu sein, dass du mit einer soliden Firma mit guter Qualität arbeitest, musst du dir ein Sample nach Hause schicken lassen. Wenn du es in den Händen hältst, kannst du die Produkte miteinander vergleichen und testen, welches die beste Qualität hat. Ich kann dir nicht sagen, was wir da schon alles gesehen haben.

lustige-samples

Hier ein paar Bilder, was Fabriken in China produziert haben. Es ist wirklich unglaublich. Wir fassen uns da regelmäßig an den Kopf, es ist ganz wichtig hier sauber zu testen.

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Wenn du eine Fabrik gefunden hast, die einen guten Preis hat, musst du eine detaillierte Profitkalkulation machen. Hier ziehst du alle Kosten von deinem Verkaufspreis ab, also z.B. die 19 % Mehrwertsteuer. Amazon nimmt sich durchschnittlich 15 % Verkaufsgebühr. Zoll macht 7 % Gebühren. Zusätzlich noch deine Produktionskosten, Transportkosten und so weiter und so fort. Dann kommst du auf deine Profit Marge. Hier wollen wir mindestens 30 % Marge haben. D.h. ca. 7 Euro  bei einem Produkt, das nachher für 20 € verkauft wird. Wenn das der Fall ist, dann ist das eine saubere Profitkalkulation.

INFO
Nur wenn jetzt alles stimmt, beauftragen wir die Fabrik. Wichtig: wir machen nur eine 30 % Anzahlung, auch Down Payment genannt. Damit fängt die Produktion an. Das ganze Produkt wird nach unseren Vorgaben mit unserem Logo produziert. Wir wollen eine eigene neue Marke starten, was viele Vorteile hat, um das Produkt auf Amazon als einziger Verkäufer vertreiben zu dürfen.

Eine Sache die oft von Sellern ohne Amazon FBA Erfahrung vernachlässigt wird: Wenn die Produktion abgeschlossen ist, wollen wir eine unabhängige Firma damit beauftragen, eine Quality Inspection durchzuführen. D.h. in die Fabrik zu gehen und stichprobenartig die Produkte zu testen und ein detailliertes Reporting für uns zu erstellen. Nur, wenn das gemacht wurde, dann überweisen wir die restlichen 70 % des Balance Payments.

Dann lassen wir die Ware abholen von unserer Spedition, die den ganzen Transport zum Amazon Lager organisiert. Wir selbst müssen die Waren nie anfassen, weil wir Dritte einschalten, um die Qualität zu prüfen. Oft wird auch vergessen, die Regularien und Compliance Checks für den Zielmarkt zu machen. Das sind nämlich komplett unterschiedliche Vorgaben und Zertifikate, die du brauchst, sowohl für den US-Markt oder den deutschen Markt. Es ist mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden, aber auch kein Hexenwerk. Kann man alles sehr schön outsourcen.

Phase 3: Listing Erstellung

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Bei der Suchmaschinen Optimierung geht es um den A9 Algorithmus. Das ist der Amazon Algorithmus, der entscheidet, welches Produkt von Millionen von Produkten, die auf Amazon gelistet sind, relevant für den Kunden ist. Das passiert, wenn er ein bestimmtes Keyword eingibt. Wenn jemand z.B. iPhone 11 Case eingibt, dann gibt es schon Millionen von Produkten, die angelegt wurden.

Jedes Produkt, das im Produkttext das Keyword „Phone 11 Hülle“ enthält, wird theoretisch als relevant eingestuft. Das bedeutet, dass wir Texte schreiben müssen, die alle wichtigen Keywords enthalten. Dafür müssen wir erst einmal eine saubere Keyword-Recherche machen. Es gibt Tools wie z.B. das kostenlose Sonar Tool von Sellics. Oder auch Keyword Tool Dominator und weitere Programme. Diese lassen sich auch ohne große Amazon FBA Erfahrung nutzen.

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Anschließend schreiben wir einen Text, der Keyword-optimiert ist. D.h. er enthält alle relevanten Keywords mindestens einmal. Zweitens muss der Text aber auch Conversionoptimiert, also verkaufsoptimiert sein. Das heißt, dass er überzeugend und attraktiv geschrieben ist. Da gehört natürlich auch Verkaufspsychologie dazu. Die Texte kannst du jederzeit ändern und optimieren.

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Die Produktfotos sind extrem wichtig, oft sind sie sogar das wichtigste. Meistens sind sie das einzige, das man sich wirklich anschaut. Hier wollen wir richtig überzeugende Fotos und gutes Grafikdesign haben. So können wir unserem Kunden die Vorteile und Benefits richtig klar darstellen. 

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Danach müssen wir das Produkt auf Amazon einstellen. Das geht über den Seller Central Verkäufer Account. Dann können wir endlich auch die Ware ins Amazon Lager einschicken. Sobald sie dort angekommen ist, können wir loslegen mit dem Verkauf.

Phase 4: Produktlaunch

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Jetzt steht das Setup. Wir müssen nur noch sicherstellen, dass Kunden auf dieser größten Produktsuchmaschine der Welt unser Produkt finden. Wie vorhin angesprochen, haben wir ja unseren Keyword-optimierten Text. D.h. Amazon weiß schon für welche Suchbegriffe unser Produkt für den Kunden relevant ist.

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Aber unter die relevanten (teilweise tausenden) auf Seite 1 der Suchresultate zu kommen, wo auch 95 % aller Käufe stattfinden, müssen wir eine Launchtaktik anwenden. Oder wann hast du das letzte Mal auf Seite 2 oder 3 auf Amazon gesucht?

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Wir müssen dem Amazon Algorithmus erstmal beweisen, dass unser Produkt sich verkauft. Das tun wir, indem wir Verkäufe durch externe Quellen antriggern. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wir können unser Produkt z.B. zeitlich begrenzt discounten. Also zu einem Angebotspreis anbieten. Dann können wir über Influencer oder andere  Multiplikatoren Kunden dazu bringen, unser Produkt zu einem Discount zu kaufen. Wir können Werbung schalten. Sowohl extern über Facebook oder Google Ads. Oder, was am allerbesten funktioniert, über die interne Amazon Pay-per-Click (PPC) Werbeplattform. Hier können wir Kampagnen für alle Keywords, die Kunden suchen, anlegen.

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So können wir sicherstellen, dass unsere Werbung für unser Produkt ganz oben angezeigt wird. Die Werbung bezahlen wir auf einer Pro-Klick-Basis. So müssen wir ganz akribisch die einzelnen Keywords testen, um die zu finden, die auch profitabel innerhalb der 30 % Profitmarge konvertieren. Das finden wir nur dadurch heraus, indem wir das einfach mal testen.

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Auch hier werden viele Fehler gemacht von vielen neuen Händlern ohne Amazon FBA Erfahrung, weil sie nicht aggressiv genug Werbung schalten. Du musst verstehen, dass es in der Anfangsphase nicht darum geht, möglichst profitabel zu sein. Am Anfang dient die Amazon Werbung nur dem Sinn und Zweck, den Amazon Algorithmus zu triggern und ihm zu zeigen, dass sich das Produkt verkauft.

Dann fängt er auch an, dein Produkt für die organischen Suchresultate immer weiter nach vorne zu positionieren. Am Anfang können wir gerne auch einen kleinen Verlust machen durch die direkten Verkäufe aus der PPC Werbung. Weil wir wissen, dass jeder dieser Verkäufe uns mehr organische Rankings generiert. Diese müssen wir ganz sauber tracken mit Software Tools, die uns ganz genau zeigen, wo unser Produktlisting gerade angezeigt wird.

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Also welches Keyword auf Seite 3, 10 oder 100 listet und wie sich das über die Zeit verändert. So können wir ganz gezielt wichtige Keywords, die die meisten Kunden suchen, targetieren und da besonders aggressiv Werbung schalten, um dort auf Seite 1 zu kommen.

Auf Seite 1 fängt die Magie von Amazon erst wirklich an zu arbeiten für dich. Jeden Tag wird dein Produkt von hunderttausenden Shoppern entdeckt und gekauft. So kommst du zu diesen vollautomatischen, passiven Umsätzen. So habe ich z.B. bei meinem allerersten Produkt mit über 1000 € Tagesumsatz mit nur einem einzigen Produkt geschafft. Das dann zu halten ist um einiges einfacher als die ersten Verkäufe zu generieren. 

Phase 5: Marketing

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Jetzt geht es darum sicherzustellen, dass die Werbung profitabel läuft. D.h. wir wollen immer mehr die Werbung optimieren. Dafür müssen wir schlecht performende Keywords abschalten. Dafür wollen wir nicht mehr bezahlen. Die Keywords, die gut funktionieren, die profitabel für uns Kunden generieren, wollen wir optimieren. Das bedeutet, dass wir mehr Werbebudget darauf leiten. So bekommen wir immer mehr profitable Käufe. 

Fazit

So läuft das Procedere ab. Jetzt kannst du hergehen und diese fünf Schritte beliebig oft mit beliebig vielen weiteren Produkten wiederholen. So hast du sehr schnell ein stark skalierbares Business. Genauso funktioniert das. Klar gibt es in jeder einzelnen Phase noch Details, die aber hier den Rahmen gesprengt hätten.

Must-Have Tool für Amazon Händler*

Ich glaube aber, dass du einen sehr guten Überblick bekommen hast, wie das Amazon FBA Business funktioniert. Warum es wirklich jeder schaffen kann, sich das aufzubauen. Es ist keine Rocket Science. Es ist auch sehr spannend als Investmentcase mit den Returns, die du hier erzielen kannst. Diese sind sehr viel höher als mit traditionellen Investmentmöglichkeiten.

Wie viel Kapital brauchst du?

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Du hast dich bestimmt schon gefragt, wie viel Geld du mitbringen solltest, um ein Amazonbusiness zu starten. Hier gibt es keine fixe Antwort. Das ist immer höchst individuell, es kommt immer auf das Produkt, den Wettbewerb und andere Faktoren an. Diese Faktoren können beispielsweise sein, wie viele Prüfungen du bei dem Produkt durchführen musst oder was die Mindestbestellmengen sind. Bei Daniels Produkt waren es um die 3.000 €. Bei meinem Produkt waren es um die 5.000 €. Das hat prima funktioniert. Ich würde sagen, dass du mindestens 5.000 € investieren solltest.

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