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Wie können wir ganz einfach und schnell als Anfänger ein breit diversifiziertes Portfolio aufsetzen? Und das mit nur 100€ und ohne Woche oder Monate vorplanen zu müssen?

 

Das Portfolio-Dilemma

 

Viele Börsenneulinge stehen vor dem Problem nicht zu wissen, wie Sie ohne riesigen Aufwand mit dem Investieren anfangen können. Sie tüfteln Monate oder Wochen am perfekten Portfolio doch fangen nie wirklich an.

 

Einer meiner Zuschauer schrieb:

 

Community Frage Talerbox

Oft werden Anfänger von Informationen erschlagen und fangen gar nicht erst an, zu investieren.

 

„In den letzten Jahren habe ich immer zu viel über solche Sachen nachgedacht und am Ende war ich meist tatenlos.“

Damit es dir nicht so ergeht, möchte ich dir heute mal zeigen, wie du dir relativ einfach ein breit diversifiziertes ETF-Portfolio aufsetzen und direkt loslegen kannst.

 

Schritt fuer Schritt Investieren

Innerhalb von zwei Artikeln, werde ich dir diese Punkte näher bringen.

 

Dazu schauen wir uns in zwei Artikeln Schritt für Schritt an, wie das Ganze wirklich funktionieren kann.

Im ersten Schritt geht es darum, die passende Strategie und dazu passenden Indizes zu finden, die unsere Strategie abbilden können, um wirklich breit gestreut im Markt investiert zu sein.

Außerdem schauen wir uns im ersten Artikel noch an, wie eine passende Portfoliogewichtung aussehen muss, damit das Portfolio wirklich gut ausbalanciert ist.

Im zweiten Artikel soll es dann darum gehen, wie das Investieren in ETFs in der Praxis aussieht. Also zum Beispiel wo du ETFs finden und diese kaufen kannst.

Legen wir mal los mit Schritt Nummer 1.

 

Schritt 1 – Strategie und passende Indizes finden

 

strategie etfs

Am Anfang steht der Trichter. Dort „schmeißt“ du deine Ideen rein, um sie zu filtern und später die passenden Produkte zu finden.

 

In Schritt Nummer 1 geht es darum, die passende Strategie und die dazu passenden Indizes zu finden. Bevor wir also irgendwelche ETFs kaufen, müssen wir uns klarmachen, was unsere Strategie sein soll.

Sobald wir die Strategie ermittelt haben geht es dann darum, Indizes zu finden, die diesen Strategien abbilden. Man nennt das auch einen „Top-Down-Ansatz“ und vergleichbar mit einem Trichter.

Der Begriff kommt aus dem Aktiensektor und beschreibt einen (Denk-)Weg, passende Investments zu finden.

Bei dieser Methode stehen die Ideen im Vordergrund. Zu Anfang sollte man überlegen, was ein lukrativer Zukunftstrend sein könnte und welche Branchen davon profitieren könnten. Ein bekanntes Beispiel wären 3D-Drucker.

Hier ist es jetzt schlau, nicht zu schauen, wer diese 3D-Drucker herstellt, sondern wer diese Hersteller beliefert. Man sagt immer, wer beide Seiten im Krieg mit Waffen beliefert, der ist immer der Gewinner. Und es geht hier zwar nicht um Waffen, aber du kannst diese Denkweise auch auf ein ETF-Portfolio übertragen.

Du denkst also erst über Ideen, Strategien und mögliche passendes Indizes nach, bevor du irgendwelche ETFs kaufst. Du ermittelst also erst deine Bedürfnisse und dann das passende Produkt, dass diese am besten abdeckt.

Als Anfänger wollen wir möglichst breit und über viele Assetklassen gestreut sein.

 

Die vier Anlageklassen

Aktien, Anleihen, Rohstoffe(Gold) und Immobilien sind die wichtigsten Anlageklassen

 

Passende Assetklassen könnten zum Beispiel sein:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Rohstoffe
  • Immobilien

Da wir zu Anfang jetzt nicht gleich das (superkomplizierte) Superportfolio aufbauen wollen, konzentrieren wir uns zu Anfang auf die Assetklassen Aktien und Anleihen. Mit diesen beiden Anlageklassen lässt sich schon sehr gut und einfach ein gut diversifiziertes Portfolio aufbauen.

 

Aktien und Anleihen für Einsteiger

Anfänger sollten sich auf Aktien und Anleihen konzentrieren.

 

Als erstes schauen wir uns die Aktien an. Welche Indizes gibt es, die den gesamten Aktienmarkt abdecken?

 

Übersicht MSCWI ACWI Index

Hier siehst du eine Übersicht der wichtigsten Indizes, die zusammen fast die ganze Welt abdecken.

 

Hier haben ich mal ein paar Informationen zu MSCI mitgebracht. MSCI ist ein US-amerikanischer Finanzdienstleister, der unter anderem auch internationale Aktienindizes (zb. den MSCI WORLD) anbietet. Der wohl berühmteste davon ist wohl der MSCI World.

In meinem Beispiel möchte ich dir aber den „MSCI ACWI Index“ zeigen. „ACWI“ steht für „All Countries World Index“– – also einen Index, der den gesamten Planeten abdeckt.

Der MSCI ACWI Index ist eine Mischung aus zwei weiteren MSCI-Indizes. Dem MSCI World Index und dem MSCI Emerging Markets Index.

Im MSCI World Index sind die größten Firmen der Welt enthalten, die meist in den entwickelten, westlichen Industrienationen zu finden sind. Vorrangig in Nordamerika, West- und Mitteleuropa sowie im Pazifikraum.

Im MSCI Emerging Markets Index hingegen sind vor allem wichtige Unternehmen aus Schwellenländern enthalten. Diese kommen vor allem aus Mittel- und Südamerika, Osteuropa, dem nahen Osten sowie den asiatischen Schwellenländern wie Indien oder Korea.

Der MSCI ACWI Index ist eine Mischung und bildet sowohl die reichen Industrienationen sowie die wirtschaftlich weniger entwickelten Nationen ab. Insgesamt bildet der MSCI ACWI Index 85% des gesamten Aktienmarktes ab. Insgesamt sind das 2471 verschiedene Unternehmen, die in diesem Index enthalten sind.

Jetzt können wir noch überlegen, ob wir eher mehr vom MSCI World Index oder vom Emerging Markets Index kaufen wollen, oder ob wir nicht gleich den MSCI ACWI Index kaufen.

 

Mehr zum MSCI World INDEX und MSCI Emerging Markets

 

Vergleich MSCI WORLD MSCI Emerging Markets

Ich kaufe lieber die beiden einzelnen ETFs separat, als in den MSCI ACWI Index zu investieren. Die Kosten sind geringer.

 

Ich persönlich habe mich dafür entschieden, nicht den MSCI ACWI Index zu kaufen, sondern die beiden anderen Indizes separat zu kaufen.

Doch warum habe ich mich jetzt für diese beiden Indizes entschieden, anstatt einfach den großen, übergreifenden Index-ETF zu kaufen?

Ganz einfach aus dem Grund, dass diese beiden Indizes bekannter sind. Und durch diese höhere Bekanntheit, ist auch mehr Volumen in den Indizes investiert. Und je mehr Volumen desto geringer sind meist die Kosten für den Anleger.

In diesem Fall sind die Kosten bei diesen beiden ETFs zusammen geringer, als die Summe wenn ich nur den MSCI ACWI Index kaufen würde.

So liegen die Kosten des ACWI bei 0,4% bis 0,6% Gesamtkostenquote, während es für den MSCI World nur 0,15% bis 0,5% Gesamtkostenquote sind (bei Emerging Markets fast gleich).

Unser Ziel sollte stets sein, diese Gebühren auf ein Minimum zu reduzieren. Auf der anderen Seite gibt es auch noch das Problem, dass es bei vielen Banken keine Möglichkeit gibt, den ACWI Index innerhalb eines kostenlosen Sparplans zu besparen. Auch aus diesem Grund habe ich mich für die Lösung mit 2 ETFs entschieden.

Kommen wir nun zu den Anleihen, mit denen wir unser Portfolio weiter diversifizieren wollen.

 

Mehr zu den Anleihen

 

Anleihen Illustration

Anleihen sind ein wichtiger Bestandteil eines jeden Portfolios

 

So wie wir das bei den Aktien wollen, wollen wir auch jetzt bei den Anleihen eine gewisse Streuung erreichen. Also nicht nur in Deutschland/Bundesanleihen oder eine Firma investieren, sondern weltweit, zum Beispiel in G7 Anleihen. Hier sollte man versuchen möglichst Anleihen auszuwählen, deren Laufzeiten zwischen 1 und 5 Jahren liegen, da sich die Zinsen in den nächsten Jahre noch erhöhen könnten. Durch die nicht allzu langen Laufzeiten bleiben wir flexibel im Markt und können auf eine theoretische Zinserhöhung reagieren.

Man sollte sich nicht nur auf Staatsanleihen von Ländern wie Deutschland, USA oder Japan beschränken, sondern es gibt auch sehr sehr solide Unternehmensanleihen, in die man investieren kann (z.B. Apple).

Jetzt hast du schonmal erfahren, in welche ETFs/Indizes und Anleihen du investieren könntest, um ein diversifiziertes Portfolio aufzubauen.

Doch wie sieht die Verteilung jetzt genau aus? Wie sollte das Kapital zwischen den ETfs und Anleihen verteilt werden. Das schauen wir uns jetzt an.

 

Schritt 2: die passende Portfoliogewichtung

 

Portfolio Balancing Formel Faustformel

Diese einfache Formel hilft dir bei der Portfolio-Gewichtung.

 

Für die Portfolio-Gewchtung gibt es zum Glück eine Recht einfache Formel:

Formel

100 – dein Alter = Aktienquote“

Schauen wir uns mal ein konkretes Beispiel an:

100 25 Jahre = 75% Aktienquote

100% – 75% = 25% in Anleihen

Der Gedanke hinter dieser Formel ist ganz simpel. Man nimmt an, dass man im höheren Alter Krisen nicht mehr so gut aussitzen kann, und dass man deshalb eher sein Geld sichern sollte bzw. weniger Risiko eingehen sollte. Je älter man wird, desto mehr investiert man sein Geld also in Anleihen, die oft mehr Sicherheit als Aktien bieten.

Die Jüngeren hingegen haben viel Zeit und können auch große und langanhaltende Kursschwankungen aussitzen. Die Jungen sollte sich eher auf die Renditechancen konzentrieren, als auf den Werterhalt.

Deshalb gilt hier: Je Jünger der Anleger, desto höher die Aktienquote.

 

Jetzt müssen wir allerdings noch klären, wie wir unser Geld auf die beiden Aktienindizes aufteilen sollten.

 

In unserer Beispielrechnung sind wir für einen 25-jährigen auf eine Aktienquote von 75% gekommen. Wenn wir monatlich 100€ investieren wollen, wären das 75€, die wir jetzt auf den MSCI World und auf den MSCI Emerging Markets aufteilen.

 

Ich würden den Aktienanteil folgendermaßen auf die Indizes aufteilen

 

70% in MSCI World / 30% in MSCI Emerging Markets

Du investierst als von dem Anteil deines Geldes, der in Aktien geht, 70% in den MSCI World und 30% in den MSCI Emerging Markets.

 

Warum dieses Verhältnis?

 

Zu tun hat das zum einen mit der Marktkapitalisierung der Indizes und der Stärke der Märkte. Ich persönlich würde daher den Großteil des Aktienanteils lieber in den starken MSCI World Index investieren.

 

Berechnung Anteil Aktien Anleihen

So viel musst du in jeden ETF stecken, wenn du insgesamt 100€ im Monat in ETFs und Anleihen stecken willst.

 

Also weiter mit den konkreten Zahlen. 

70% * 75€ = 52,50€ (ca. 50€)

30% * 75€ = 22,50€ (25€)

Wenn wir 70% des Aktienanteils in den MSCI World investieren wollen, wären das genau 52,50€, die wir dort hinein investieren müssen. Allerdings sollten wir den Betrag später auf 50€ abrunden, um das Ganze besser besparen bzw. in einen Sparplan integrieren zu können.

Auf der anderen Seite habe wir die 30%, die in den MSCI Emerging Markets fließen soll. Hier wären das genau 22,50€, die wir aus Gründen der Praktikabilität ebenfalls aufrunden sollten.

Bei den meisten Broker kann man Sparpläne nämlich erst ab 25€ bzw. in 25€ Schritten einrichten. Muss muss also zum Beispiel entweder 25€, 50€ oder 75€ monatlich einzahlen. Krumme Beträge werden meist nicht akzeptiert.

Vergessen dürfen wir natürlich auch nicht den Anleihenanteil, der genau 25€ ausmacht.

 

Portfolio-Gewichtung Diagramm

 

Diagramm portfolio gewichtung

Das Diagramm zeigt dir die Portfolio-Gewichtung.

 

Hier siehst du noch ein Diagramm der Gewichtung. Für den Anfang kannst du also 50% in den MSCI World, 25% in den MSCI Emerging Markets und 25% deines Geldes in (Staats-)Anleihen investieren.

So – das war es zu Teil 1. Im nächsten Artikel lernst du dann, wo du ETFs in der Praxis kaufen kannst du und wie du einen Broker findest. Vergiss auch nicht, den Youtube-Channel zu abonnieren, wenn du auf dem Laufenden bleiben willst. Bei Fragen kannst du dich gerne jederzeit an die Talerbox-Community wenden.


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