ETF Sparplan Vergleich: Suche nach dem besten ETF Sparplan Anbieter – Testbericht 🔎 Keine Bewertungen bisher.

ETF-Sparpläne werden immer beliebter bei Anlegern. Doch vor dem Kauf tauchen oft viele Fragen und Verunsicherung auf. Deshalb ist ein ETF Sparplan Vergleich hilfreich:

  • Welcher ist der beste ETF-Sparplan für mich?
  • Welcher hat die geringsten Kosten?
  • Welcher Anbieter hat die größte Auswahl an ETFs?

Ich habe mir für Dich die bekanntesten Anbieter angeschaut und auf Preise und Leistungen getestet.

Diesen Beitrag über „ETF Sparplan Vergleich“ kannst du dir hier als Video ansehen:

ETF Sparplan Vergleich: Suche nach dem besten ETF Sparplan Anbieter - Testbericht 🔎

ETF-Sparplan Vergleich und Test

„Wer die Wahl hat, hat die Qual“

Besonders am Anfang befürchten viele Neu-Anleger etwas falsch zu machen. Zwar wissen selbst die meisten Neueinsteiger, dass sich ETFs ideal für Privatanleger und den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Schließlich bieten ETFs eine breite Streuung, geringe Kosten und langfristig hohe Rendite. Doch selbst mit einem soliden Grundwissen besteht noch eine große Unsicherheit, wenn das Angebot zu groß ist. Bei der Wahl des Brokers ist es nicht anders. Deshalb habe ich in diesem ETF Sparplan Vergleich die sechs beliebtesten Broker nach fünf ausgewählte Kriterien getestet.

Dabei gehe ich verstärkt auf den Sieger einer Kategorie ein. So entwickelst du leicht ein Gefühl, was möglich ist und kannst auch weitere Anbieter besser einschätzen.

Damit erhaltet ihr in diesem ETF Sparplan Vergleich einen tiefen Einblick, welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Broker bieten. Dabei habe ich mich nicht nur auf die Sparplan Kosten beschränkt. Denn was bringen dir zum Beispiel niedrige Kosten, wenn du aufgrund mangelnder Änderungsmöglichkeiten kaum flexibel bist. Am Ende erfährst du dann nicht nur, welchen Broker ich selbst vorziehen würde. Stattdessen findest du hoffentlich auch deinen persönlichen Favoriten, weil er vielleicht Vorteile bietet, die für dich entscheidend sind.

ETF-Sparpläne – der Test

Die Bewertung erfolgte nach den Kosten, Service und Angebot. Getestet wurde auf folgende Kriterien:

  • Anzahl sparplanfähiger ETFs und Sparplan-Sonderangebote
  • Sparplanraten-Minimum – wie viel man mindestens investieren muss
  • Kosten des Sparplan – die Kostenstruktur des Sparplans im Verhätlnis zur Sparrate und Depotgebühren
  • Ausführungsintervall – in welchen Abständen muss/kann in den Sparplan eingezahlt werden

und weitere wichtige Besonderheiten wie:

  • Dynamisierung
  • Lastschrifteinzug von Drittkosten
  • ETFs pro Sparplan
  • Änderungsmöglichkeiten

5 Kriterien ETF Broker - Sparplanvergleich

Das ETF-Sparplanangebot – die Auswahl

Es ist natürlich klar, dass Quantität nicht alles ist, sondern dass es auch auf die Qualität ankommt. Wenn ein Broker also drei Mal so viele Sparplan ETFs oder klassische ETFs als ein anderer Anbieter im Angebot hat, heißt das nicht automatisch, dass er im ETF Sparplan Vergleich besser abschneidet. Trotzdem lassen sich hier einige Rückschlüsse ziehen. So steigt bei einem großen Angebot die Wahrscheinlichkeit, dass ein Anbieter alle Klassiker wie den MSCI World abdeckt. Daneben sollte die Quote zwischen den sparplanfähigen ETFs und jenen stimmen, die nur klassisch gekauft werden können. Und in diesen beiden Bereichen gab es große Unterschiede bei meinem ETF Vergleich.

Beim Vergleich des Sparplan-Angebots schnitten der SBroker und die DKB insgesamt am besten ab. Beide Broker bieten die höchste Anzahl an Sparplänen zum Nulltarif an. Beim SBroker war sogar ich über die große Auswahl und Anzahl an sparplanfähigen ETFs erstaunt. So führt der Anbieter derzeit 573 solcher ETFs, die ein breites Spektrum an Branchen, Regionen und Assetklassen abdecken. Beispielsweise kannst du mit dem SBroker ETFs der Anbieter iShares, Lyxor oder HSBC besparen. Daneben bietet der SBroker natürlich auch eigene DEKA-Sparpläne. Doch auch in Hinblick auf die Assetklassen kannst du dich hier darauf verlassen, dass theoretisch alles bespart werden kann. So bietet dir der SBroker rund 430 klassische ETFs aus Aktien. Ergänzt wird dieses Angebot durch jeweils etwa 10 Geldmarkt-, Rohstoff- und Immobilien-ETFs und beachtlichen 115 Anleihen ETFs. Wenn du dich also auf nur einen Broker beschränken willst und gerne in Form einer regelmäßigen Sparrate investierst, dann bietet dir der SBroker alle Optionen. Der SBroker hatte allerdings nicht nur die meisten Sparpläne zum Nulltarif anzubieten, sondern auch noch 426 ETF-Sparpläne zu Standard Konditionen. Die DKB brachte es im Test nur auf insgesamt 278 Sparpläne gebracht, hat aber die zweithöchste Anzahl an kostenlosen ETF-Sparplänen vorzuweisen.

ETF Sparplanangebot

An dieser Stelle muss ich jedoch leider auch anmerken, dass es sich bei den Aktions-ETFs der DKB nicht mehr um vollständig kostenlose ETFs handelt. Stattdessen fällt bei jeder Transaktion eine Gebühr von 49 Cent an. Ich denke aber, dass das trotzdem fair ist, weil die DKB dafür auch wirklich interessante ETFs von Amundi, Lyxor und Vanguard im Aktionsprogramm dabei hat. Zudem zeigt dir die DKB auch immer an, wie lange der aktuelle Aktionszeitraum noch mindestens anhält. Das verschafft dir Planungssicherheit und ist keineswegs eine Verständlichkeit. Bei manchen anderen Anbietern fährst du stattdessen nur auf Sicht und weißt nie, wann du wieder etwas für den Sparplan zahlst. Dann kann es plötzlich sein, dass der Aktionszeitraum endet und du hektisch einen ETF Sparplan Vergleich startest. Das alles erspart dir die DKB.

Consorsbank, Flatex und Comdirect bewegen sich vom Angebot her in ähnlichen Sphären. Lediglich Flatex fällt mit einer extrem hohen Anzahl an Sparplänen zu Standardkonditionen auf. Aktuell kommt Flatex auf über 900 sparplanfähige ETFs.

HINWEIS
Das kleinste Angebot an ETF-Sparplänen bot OnVista auf. Nur 89 verschiedene ETF-Sparpläne stehen hier zur Verfügung – dafür aber alle kostenlos. Mit kostenlos meine ich aber hier, dass sich leider auch OnVista von vollständig kostenlosen Sparplänen verabschiedet hat. Stattdessen kostet jede Order seit April 2019 grundsätzlich 1 €. Das ist zwar ein super Preis, kann aber die äußerst geringe Auswahl auch nicht aufwiegen. Du wirst dich als langfristiger Anleger deshalb nie auf OnVista alleine verlassen können, weil du früher oder später in ETFs investieren willst, die es hier gar nicht gibt. Besser also wäre es gleich ein Depot bei den Siegern dieser Kategorie im ETF Vergleich eröffnen.

Sparkasse Broker, Dkb Broker, Comdirect Broker, Flatex Broker, Consorsbank Broker, Onvista Broker

Schauen wir uns als nächstes das Sparraten-Minimum an…

Am kleinsten Anfangen kann man bei der comdirect und der Consorsbank. Hier sind ETF-Sparpläne schon ab 25€ verfügbar. Dank dieser geringen Einstiegshürde kannst du auch mit einem durchschnittlichen Einkommen oder wenig Rücklagen super diversifizieren. Wenn du beispielsweise monatlich nur 100 € in ETFs investieren willst, kannst du hier gleich vier verschiedene ETFs wählen und damit erstklassig streuen. Vielleicht packst du dann klassisch den MSCI World in dein Depot und ergänzt das Ganze durch einen ETF aus dem Technologiesektor, einem Immobilien ETF und einem Rohstoff ETF. Damit deckst du schon ziemlich viele Assetklassen und Regionen ab und verzichtest trotzdem nicht auf dynamische Assetklassen, die jedem Depot die nötige Würze verleihen. Wenn du dich hingegen bei 100 € auf 2 ETFs beschränken musst, weil Sparpläne erst ab 50 € möglich sind, entfällt diese Streuung. Dann kannst du beispielsweise nur einen MSCI World ETF und Rohstoff ETF in dein Depot packen. Wenn dann beispielsweise die Immobilienbranche einen Boom erlebt, verpasst du diese Renditechance, die keine Mehrkosten bedeutet hätte. Dieser kleine Unterschied im Mindestbetrag klingt demnach nicht nach viel, kann bei Kleinanlegern aber langfristig sehr viel ausmachen. Alle anderen Anbietern bewegen sich bei 50€, was bei ETF-Sparplänen dem Marktstandard entspricht.

Bedenke muss man nämlich, dass bei kleineren Stückelungen höher Kosten für den Broker entstehen. Ob sich das in den Kosten der Sparpläne niederschlägt, überprüfen wir im nächsten Punkt.

ETF Sparrate Minimum

Kosten der ETF-Sparpläne

Zum ETF-Sparplane-Check gehören natürlich auch die Kosten. Hohe Kosten können Deine Rendite deutlich schmälern. Deshalb macht es Sinn, hier genauer hinzuschauen.

Unterscheiden muss man folgende zwei Abrechnungsmethoden:

  • Fixe Kosten pro Trade – bei dieser Abrechnungsmethode verlang der Broker einen fixen Betrag für jeden Trade, zum Beispiel 1,50€
  • Prozentuale Abrechnung – bei der prozentualen Beteiligung verlangt der Broker einen Anteil an jeder Sparrate, zum Beispiel 1,5%.

Fixkosten fallen vor allem bei niedrigen Sparraten ins Gewicht. Wenn du beispielsweise einen Sparplan über 50 € laufen hast und für jeden Trade 1,50 € zahlst, entspricht das Kosten von 3 %. Das ist ganz schön viel und kann schon mal dem Großteil der Rendite eines Jahres entsprechen. Wenn wir uns beispielsweise die Durchschnittsrendite des MSCI World seit 1970 ansehen, dann belief sich diese auf etwa 7 %. Bereits hier kannst du sehen, dass 3 % gemessen an der Durchschnittsrendite schlicht zu viel ist. Hier kann die prozentuale Methode besser sein.

Prozentuale Gebühren hingegen fallen bei größeren Summen ins Gewicht. Wenn du beispielsweise monatlich 1000 € als Sparplan anlegst, dann würde selbst eine geringe Gebühr von 1,5 % bereits Kosten von 15 € verursachen. Die Kosten wären damit 10-fach so hoch als wenn du mit 1,50 € typisch feste Gebühren zahlen würdest Hier kann es Sinn machen, einen Broker mit fixer Gebühr zu wählen.

Du siehst also, dass das mit den Gebühren so eine Sache ist. Was für den Einsteiger beim ETF Sparplan Vergleich ein super Anbieter sein kann, entpuppt sich beim Vielanleger vielleicht als eine riesige Kostenfalle. Wenn ich dir also hier im Folgenden weitere Beispiele präsentiere und Vorschläge mache, dann bewerte diese immer vor dem Hintergrund deines eigenen Anlageverhaltens. Daneben solltest du hier auch nie vergessen, dass die Kaufgebühren umso stärker ins Gewicht fallen, je kürzer du den ETF hältst. Falls du aber ohnehin planst, deine ETFs Jahre oder sogar Jahrzehnte zum Vermögensaufbau einzusetzen, sinkt auch die Bedeutung der Kaufgebühren. Auf lange Sicht sind eher die Grundgebühren entscheidend, die du jährlich zahlst.

Sparplan Kosten

Sonderfall Flatex

Flatex bietet eine Mischform an. Hier werden 0,90€ fixe Gebühr sowie die ATC (Additional Trading Costs) berechnet. Diese liegen im Durchschnitt bei 0,2%. Bei 100€ wären das 20 Cent.

Beachte auch die Negativzinsen bei Flatex! Liegt Dein Geld ungenutzt auf dem Verrechnungskonto, zahlst Du Strafzinsen von 0,4% pro Jahr. Du solltest Dein Geld also besser nicht auf dem Verrechnungskonto herumliegen lassen. Dieser Anbieter bleibt in Sachen Kostenmodell damit ein Geheimtipp für alle, die durchschnittliche Sparraten anstreben und darauf achten, nie größere Geldsummen auf dem Verrechnungskonto zu parken.

Doch welche Kosten kommen jetzt konkret auf mich zu…?

Schauen wir uns mal an, was Du in konkreten Zahlen bei den einzelnen Brokern zahlen müsstest.

Ein Blick auf die Tabelle gibt dir einen Überblick über die Kosten. Doch welche Schlussfolgerungen können wir aus der Tabelle ziehen? Lass es mich Dir verraten:

Wenn Du wirklich gar keine Gebühren zahlen willst, dann wähle OnVista. Beachte allerdings das OnVista aktuell nur 89 verschiedene Sparpläne zur Verfügung hat, dafür aber kostenlos. Hier erinnere ich nochmals daran, dass die Pläne bei OnVista nicht mehr ganz kostenlos sind, sondern inzwischen 1 € pro Transaktion kosten.

Kosten für Sparrate

Abseits von OnVista sieht es folgendermaßen aus:

Wenn Du monatlich maximal 50€ investieren möchtest, dann wähle am besten die comdirect oder die Consorsbank. Hier zahlst Du bei einer Sparplanrate von 50€ nur 0,75€ an Gebühren. Danach folgen Flatex mit 1€, SBroker mit 1,25€ und zuletzt die DKB mit 1,50€ Sparplangebühr.

Möchtest Du 100€ im Monat anlegen willst, dann Flatex mit 1,10€ am günstigsten. Die Comdirect, Consorsbank und DKB teilen sich mit 1,50€ Sparplangebühr den zweiten Platz. An letzten Stelle des Konsten-Rankings liegt der SBroker mit 2,50€ Sparplangebühr auf 100€ Sparplanrate.

Bei 200€ monatlicher Sparrate ist wieder flatex mit 1,30€ am günstigsten, dicht gefolgt von der DKB die grundsätzlich nur eine fixe Gebühr von 1,50€ pro Sparrate verlangt. Im Mittelfeld bewegen sich die Comdirect und die Consorsbank mit jeweils 3€ an Gebühren. Am teuersten war auch hier der SBroker, der ganze 5€ Gebühren bei einer Sparrate von 200€ verlangt.

Und jetzt wird deutlich, warum du beim ETF Sparplan Vergleich immer das große Ganze im Blick haben musst. Vorhin konnte der SBroker noch aufgrund seines einmalig breiten Angebots als Sieger bei diesem ETF Vergleich vom Platz gehen. Bei den Kosten landet das Depot der Sparkasse hingegen unabhängig von der Sparrate immer auf den hinteren Plätzen. Qualität oder in diesem Fall Auswahl hat eben auch ihren Preis.

Doch Kosten sind nur eine Seite der Medaille. Schauen wir uns jetzt die Flexibilität bzw. die verfügbaren Ausführungsintervalle der ETF-Broker an.

Broker für ETF-Sparlplan – Ausführungsintervalle im Vergleich

Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Auswahl Deines ETF-Brokers sind die Ausführungsintervalle. Konkret bezieht sich dass darauf, in welche Frequenz das Geld in deinen ETF-Sparplan eingezahlt wird. Möglich sind zum Beispiel monatliche Abbuchungen, alle 2 Monate oder auch nur einmal im Jahr.

Die meisten Optionen (5) bietet in diese Kategorie der SBroker an, gefolgt von Flatex und der Consorsbank. Die comdirect und DKB teilen sich den dritten Platz mit jeweils drei. Intervall-Konfigurierungen. Am wenigsten Flexibilität bietet OnVista mit nur zwei Optionen. Diese Möglichkeiten der Flexibilisierung des ETF Sparplan Intervall würde ich aber nicht überbewerten. Wichtig finde ich vor allem, dass du dein Geld monatlich und damit gut planbar einzahlen kannst. Dieses Kriterium erfüllen alle Anbieter bei diesem ETF Sparplan Vergleich. 

ETF Sparplan Ausführungsintervall

ETF-Sparplan Broker – weitere Besonderheiten

Wir hätten nun alle Standardkriterien abgedeckt und Fragen geklärt, die du dir bei jedem ETF Anbieter stellen solltest. Was jetzt noch bei diesem ETF Sparplan Vergleich fehlt ist ein Blick auf die Besonderheiten und Extras. Schließlich sorgen manche dieser Besonderheiten dafür, dass du flexibler bleibst, mehr Rendite verzeichnen kannst oder schlicht einen besseren Service genießt. Ich will die Anbieter deshalb abschließend hinsichtlich verschiedener Besonderheiten vergleichen.

Dynamisierung der Sparrate – eine nützliche Option für alle, die Ihre Sparrate automatisch und regelmäßig erhöhn lassen wollen – zum Beispiel um 10% pro Jahr. Die Dynamisierung der Sparrate wird aktuell von der comdirect, der Consorsbank und SBroker angeboten.

Drittkonto – die Option, das Geld von einem Drittkonto bei einer fremden Bank einziehen zu lassen. Man braucht also kein extra Girokonto beim Broker, um Geld einzahlen zu können. Das ist bei allen Brokern außer der DKB möglich. Nützlich ist diese Funktion natürlich bei Flatex, da man dort Strafzinsen für das Verrechnungskonto zahlt. Diese kann man durch Nutzung eines Drittkontos umgehen.

ETFs pro Sparplan – die maximale Anzahl an verschieden ETFs pro Sparplan. Hier bietet lediglich die comdirect an, seine Sparplanrate auf mehrere ETFs aufzuteilen.

Diese Möglichkeit macht comdirect vor allem für Einsteiger interessant, die selbst mit 50 € weiterhin flexibel bleiben und diversifizieren können.

Sparplan-Änderungsmöglichkeiten – zeigt, ob Du den Sparplan zwischendurch stoppen oder aussetzen kann. Hier bieten alle außer Onvista und SBroker nutzerfreundliche Optionen.

ETF Sparplan Vergleich - Besonderheiten

Die Siegerehrung des ETF Sparplan Vergleich

Kommen wir nun zur Siegerehrung. Ich habe dabei versucht alle Kriterien durch die Augen eines durchschnittlichen Privatanlegers zu sehen, der langfristig Vermögen aufbauen und wenig Gebühren zahlen will, ohne auf Service und Flexibilität zu verzichten. Ich möchte Dir meine 3 Testsieger vorstellen:

🏆 Die Sieger aus dem ETF Sparplan Vergleich

Mein persönlicher Gesamt-Sieger ist die Consorsbank. Hier stimmt der Angebots-Mix. Sie bietet sowohl eine große Auswahl an ETFs sowie zahlreiche davon kostenlos. Die Gebühren stimmen und man kann bereits ab 25€ ETF Sparpläne anlegen. Der Service hat mir insgesamt auch sehr gut gefallen.

Dieser Eindruck deckt sich mit den Ergebnissen meiner online Recherche. So scheint die consorsbank seinen Kunden immer zeitnah zu helfen und kompetente Mitarbeiter zu haben. Und das ist viel Wert. Dank diesem überzeugenden Gesamtauftritt der consorsbank im ETF Sparplan Vergleich kann dich dieses Depot auch lange begleiten, falls du gerade in die Welt der ETFs einsteigst. Schließlich kann wohl jeder 25 € zu Beginn seiner Investitionskarriere beiseitelegen. Falls du später dann mal mehr Ambitionen entwickelst, bietet die consorsbank auch für größere Anlagebeträge faire Kosten und eine breite Auswahl. Du musst bei der consorsbank also nicht zwangsweise den Anbieter wechseln, nur weil sich dein Anlageverhalten oder deine Erfahrung verändert.

In der Kategorie Kosten küre ich die OnVista-Bank als Sieger. Vor allem für Anfänger die Kosten vermeiden wollen, ist OnVista geeignet, da wirkliche alle ETF-Sparpläne kostenlos sind. Inzwischen kosten zwar alle Sparpläne 1 € bei OnVista, aber dennoch bleibt der Anbieter damit der günstigste Anbieter sobald es um Sparpläne abseits von Sonderaktionen geht.

Der Sieger in der Kategorie Angebot war schon schwerer zu bestimmen. Hier lieferten sich Flatex und SBroker ein Kopf-an-Kopf-Rennen. SBroker bietet von allen Brokern die höchste Auswahl an verfügbaren ETFs, ist allerdings extrem teuer. Die 2,5% Depotgebühr fallen vor allem bei größeren Portfolios stark ins Gewicht. Deshalb habe ich mich für Flatex als Sieger in der Kategorie Kosten entschieden, da dieser Broker ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist. Es gibt viele ETFs zur Auswahl und die Kosten sind wesentlich geringer als beim SBroker.

Trotzdem sollten vor allem fortgeschrittene Anleger den SBroker nicht abschreiben, da hier auch viele Nischen ETFs verfügbar sind, die du bei anderen Anbietern nicht besparen kannst. Gleichzeitig schätzen manche Anleger den leichten persönlichen Kontakt, den du im Falle der Sparkasse auch an deinem Wohnort herstellen kannst.

ETF Sparplan Vergleich Sieger

Ein paar Tipps und Ideen zum Schluss – wie ich es mache

Vielleicht hast du dir jetzt diesen ETF Sparplan Vergleich durchgelesen und brennst darauf, endlich mit dem ersten Investment loszulegen. Trotzdem bist du dir vielleicht noch unsicher, wie du jetzt genau weitermachen sollst. Ich will dir deshalb noch ein paar letzte Tipps mit auf den Weg geben.

Am Anfang kann man mit dem günstigsten Broker starten und später einen weiteren Broker hinzunehmen, wenn man sein Portfolio ausbauen will. Vor allem solltest du aber keine Angst davor haben, loszulegen und dich für eine meiner Empfehlungen oder nach deiner eigenen Einschätzung zu entscheiden. Je früher du schließlich mit deinem Investment beginnst, desto länger kann dein Geld für dich arbeiten. Und wenn du dann nach einigen Monaten oder Jahren feststellen solltest, dass du gerne auch von den Angeboten eines anderen Anbieters profitieren willst, kannst du einfach den nächsten ETF Sparplan Vergleich starten. Schließlich sind die Depots selbst häufig kostenlos und lassen sich im Bedarfsfall auch wieder auflösenSo habe ich es persönlich auch gemacht. Ich nutze aktuell z.B. die consorsbank und die comdirect Bank, um mir überall die Rosinen rauspicken zu können !

Zudem solltest du nicht nur nach den kostenlosen Sparplanangeboten gehen, weil diese sich mit der Zeit ändern können. Ein weiter Punkt der dafür spricht, mehrere Depots zu haben, zumal die Depots an sich alle kostenlos sind. Damit kannst du die Kosten noch weiter drücken, da du dann immer nur gezielt da investierst, wo gerade attraktive Aktionssparpläne angeboten werden. Der einzige Nachteil beim Führen mehrerer Depots wäre die Übersicht. Ich persönlich mache es so, dass ich meine Depots gewohnheitsmäßig einmal die Woche kurz checke und mir einmal im Monat eine Gesamtübersicht verschaffe. Das dauert nur wenige Minuten und ich habe immer alle Entwicklungen im Blick. Wenn ich dann doch mal eine Umschichtung vornehme oder auf neue Aktionssparpläne wechsle, verpasse ich nie den passenden Zeitpunkt dafür. Falls du dich näher dafür interessierst, ob das Wechseln von Sparplänen nach aktuellen Sonderaktionen Sinn macht, kann ich dir nur unseren entsprechenden Artikel auf unserer Seite empfehlen. Da wird das Thema ganz genau in einem speziellen ETF Sparplan Vergleich für kostenlose ETFs beleuchtet. Dabei erklären wir dir auch, warum das Thema nicht so einfach ist wie du vielleicht denkst.

🏆 Die Sieger aus dem ETF Sparplan Vergleich:

🏦 Die anderen Teilnehmer der ETF Sparplan Test

Noch ein Trick zum Gebühren sparen am Ende:

Bei Brokern mit einer Pauschalgebühr pro Ausführung, also z.B. Fix 90 Cent könnt ihr die Hälfte der kosten einsparen, wenn ihr euren Sparplan anstatt monatlich nur alle zwei Monate ausführt. Das setzt jedoch auch ein wenig Disziplin von eurer Seite voraus, das entsprechende Geld über zwei Monate anzusparen. Da es aber ohnehin sinnvoll ist, ein gewisses Grundpolster für Notfälle zu haben, kann ich diesen Tipp uneingeschränkt empfehlen. Zum Schluss Merkt euch – alle wollen Geld verdienen, also sind meist niedrigere Gebühren mit weniger Service oder Angebot verbunden und vice versa. Service oder Angebot kostet nun mal!

Zum Glück leben wir aber inzwischen in einer Zeit des online Service und der Direktbanken. Ein guter Service kostet den Banken deshalb bei weitem nicht mehr so viel wie früher. Geringe Kosten heißen beim ETF Sparplan Vergleich also nicht automatisch, dass auch der Service gering ausfällt.

Ich hoffe dieser ETF Sparplan Vergleich konnte dir bei der Wahl Deines Brokers weiterhelfen. Ich wünsche Dir frohes Investieren und lass mir gerne einen Kommentar hier. 😊

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3 Gedanken zu „ETF Sparplan Vergleich: Suche nach dem besten ETF Sparplan Anbieter – Testbericht 🔎“

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