Initiative Q verschenkt die Währung der Zukunft? Ein paar Freunde einladen und das große Geld ist gewiss? In den letzten Wochen wird insbesondere auf Facebook, aber auch auf anderen sozialen Netzwerken für das neue Projekt Initiative Q geworben. Doch was steht wirklich hinter dieser Initiative Q? Ein seriöses Projekt, welches das Zahlungssystem revolutioniert oder doch nur ein Scam? Macht die Initiative Q dem Bitcoin und unserem Geld Konkurrenz? Das Versprechen ist verlockend: Alle sollen mitmachen, alle sollen profitieren. Doch was steckt dahinter?

(Diesen Beitrag als Video anschauen)

 

Initiative Q möchte ein neues Bezahlsystem aufbauen und damit möglichst viele es nutzen wird ein Großteil der Währung an die ersten User verschenkt, die dann natürlich enorm davon profitieren sollen je früher sie einsteigen. Es reicht lediglich sich mit seinem Namen und seiner E-Mail Adresse dort anzumelden und einige Freunde zu werben.

Initiative Q Seriös oder Scam - Die Analyse

Dieses „sensationelle“ neue Geldsystem wirft jedoch leider mehr Fragen auf, als es beantwortet. Viele Social-Media Plattformen sind voll von Einladungslinks. Verpassen wir hier wirklich etwas oder werden die Scams der Leute einfach raffinierter? Selbst auf Google Trends gab es einen massiven Ansprung der Suchanfragen.

Doch erinnern wir uns noch mal an den Anfang. Die unzählig gehypten Krypto ICO’s, die astronomische Gewinne versprachen und jeder Angst hatte etwas zu verpassen. Das machten sich viele clevere Betrüger zunutze, indem sie Schneeballsysteme oder Multi Level Marketing Strategien nutzen. Heute sind von denen viele komplett wertlos, die Handschrift von Initiative Q ähnelt diesem sehr. Eine aggressive Kampagne, die das Ziel hat die Gier der Menschen zu wecken und auf ihren Schultern eine Basis von Nutzern aufzubauen.

 

Was ist die Initiative Q genau?

Was ist Initiative Q

Die Initiative Q beschreibt sich selbst als ein Bezahlsystem der Zukunft, sie wollen die Probleme und Hürden des jetzigen Bezahlsystems lösen. Da unser jetziges System veraltet, langsam, wie auch anfällig für Betrug, zudem sehr komplex und teuer ist, möchte die Initiative Q dies revolutionieren. Zudem besitzen wir heute schon die Technologie, wie z.B. drahtloses Zahlen mit dem Smartphone.

 

Wenn es doch so gut ist, wieso nutzt es dann nicht jeder?

Die aktuelle Problematik ist, dass klassische „Henne-Ei“ Problem. Heißt die User wollen das System nicht nutzen ohne ausreichend Verkäufer und die Verkäufer wollen es nur dann nutzen, wenn es ausreichend User gibt. Wer dieses globale Problem löst kann sehr viel Geld verdienen. Deswegen haben sich die Entwickler von Q ein „geniales“ System ausgedacht. Die Initiative Q verschenkt die Q-Währung an neue Teilnehmer. Je früher man beitritt, desto mehr bekommt man. Also im Optimalfall kommen Millionen Nutzer hinzu, die innovative Technik wird eingesetzt, das Zahlungssystem wird immer beliebter und die Q-Währung gewinnt an Wert. Soweit die Theorie.

 

Doch wie funktioniert das Ganze in der Praxis?

Eine detaillierte technische Anleitung oder ein White Paper sucht man Vergebens. Da haben sich sogar einige Krpyto Scams mehr Arbeit  gemacht. Die Marketingabteilung hat jedoch leicht verständliche Texte über die „Technologie“ auf der Webseite veröffentlicht. Ebenso in den FAQ’s findet man nicht viel. Jedoch wird sehr einfach erklärt wie man sich anmelden kann.

Kleiner Exkurs:

Jede Währung  bzw. dessen Geldpolitik braucht eine gewisse Kontrolle, um Stabilität zu gewährleisten. Nur so kann man das Vertrauen der Menschen gewinnen. Dazu soll ein spezielles Komitee von Anlegern bestellt werden, welchen allen Teilnehmern Rechenschaft schuldig ist. Zudem soll dieses Komitee unabhängig von der Firma Initiative Q sein. Es bleibt aber offen wie unabhängig dieses zentralisierte System ist. Es besteht nämlich die Gefahr, dass große Investoren versuchen das System zu ihren Gunsten zu lenken. Dezentral ist etwas anderes. Hier wird wohl eher die Macht des Geldes Einfluss haben, anstatt das auf das Interesse des Gemeinwohls geachtet wird.

 

Wer steckt hinter der Initiative Q und woher kommen die?

Initiative Q

Initiative Q wurde mit gegründet von Saar Wilf, welcher kein unbeschriebenes Blatt ist. Er stammt aus Israel und hat schon einige erfolgreiche Unternehmen gegründet. Zudem hat er bereits Erfahrung in der Finanzwelt, sogar speziell im Zahlungssysteme. Er gründete Fraud Sciences, welches an Paypal verkauft wurde, als es noch ein Teil von Ebay war.
Hier soll also das Influencer Prinzip genutzt werden. Bei dem Wort Paypal steigt bei vielen sicherlich schlagartig das Interesse. Die Marke Paypal bringt Vertrauen und Bekanntheit mit sich, dabei hat er dort nur eine untergeordnete Rolle gespielt, was viele bei dem Wort Paypal wohl sehr schnell vergessen. Dennoch hat er schon über Jahre die Vision eine digitale Währung zu entwickeln und dies darf man ihm nicht aberkennen. Seine Vita, beziehungsweise Erfolge, geben ihm recht.

Eine weitere Schlüsselposition ist Lawrence H. White. Ein Wirtschaftsprofessor der George Manson University. Er befürwortet die Theorie, dass Banken keine besonderen staatlichen Vorschriften, Restriktionen, oder Privilegien unterliegen sollten. Staatliche Eingriffe in das Finanzsystem führen gemäß der free banking theory zu einer Destabilisierung des Finanzsystems und zur langfristigen Verringerung der Kaufkraft der jeweiligen Währung. Dies zeigt wieso, er an dem Projekt Q mitwirken will. Am Projekt Q entwickelte er die Ökonomie hinter der privaten Währung.

Bei den Personalien handelt es sich also um keine komplett Unbekannten, die schnell absahnen wollen. Dies ist natürlich kein Garant für die Seriosität des Projekts, aber ein wichtiges Puzzleteil.

 

Wie hält es Initiative Q mit dem Datenschutz?

Initiative Q

Initiative Q selbst sagt dazu, dass sie keine Daten mit Dritten teilen und dass sie diese nicht verkaufen werden. Sogar wenn das Projekt fehlschlagen sollte werden alle Daten gelöscht. Es ist außerdem die Rede davon, dass rein wirtschaftlich gesehen die Liste mit den Namen und E-Mails nur mehrere 10.000 € Euro wert sei. Hinzukommt wohl, dass die Strafen aus resultierenden Klagen um ein vielfaches höher ausfallen wurden. Ganz abgesehen von dem Schaden der Reputation der einzelnen Teammitglieder.

Dennoch nutzt Initiative Q Werbetracker, wie von Facebook oder Google Tag Manager, um uns damit kategorisieren zu können. Vermutlich werden Nutzer also in Zukunft mit ähnlicher Werbung bombardiert. Auch wenn es die Wenigsten beachten, sind solche Daten das digitale Gold der Zukunft. Es hat schon ein Grund warum diese Plattformen „kostenlos“ sind.

 

Wie seriös ist die Initiative Q?

Initiative Q

Freunde anwerben und dafür eine Prämie abkassieren? Moment mal ist das nicht ein Schneeballsystem? Initiative Q hat darauf direkt eine Antwort parat: „Nein natürlich sind wir kein Schneeballsystem. Wir nehmen ja kein Geld von neuen Leuten, was wir an die ersten Mitglieder verteilen. Die Teilnahme ist komplett kostenlos.“

In einem anderen Statement sagen sie außerdem, dass viele andere bekannte Firmen ähnliche Strategien nutzen z.B. Dropbox, Airbnb und selbst Paypal. So hat Paypal in seinen Anfängen Geld an User verschenkt, um schnell zu wachsen. Doch laut Definition ist Initiative Q kein Schneeballsystem, da sie kein Geld von User nehmen. Dennoch ist die Struktur, wie neue Nutzer geworben werden kommt einem Pyramidensystem sehr nahe.

Deswegen sollte man hinterfragen, ob diese Scams womöglich immer besser werden? Die User werden nicht mehr direkt abgezockt, sondern das System wird eventuell über einen längeren Zeitraum aufgezogen. Heute werden die Daten eingesammelt und erst in fünf Jahren, könnte der Scam vollzogen werden, wenn die Investoren investiert haben. Selbst für Experten ist es schwierig zu sagen ob Initiative Q wirklich seriös ist. Sogar sie haben es schwer die Grenze zwischen Seriosität und Scam ziehen zu können.

 

Chancen Initiative Q

Initiative Q Vorteile

Ja im Falle des Erfolgs könnte die Q-Währung sehr wertvoll werden, doch die Chance dafür ist wohl eher gering. Aber das ist wohl einer der Hauptpunkte warum viele mitmachen. Die Angst haben etwas zu verpassen ist überall gegenwärtig. Dennoch könnte tatsächlich ein neues und effizientes Zahlungssystem entstehen, welches günstiger sein würde, jedoch auch sehr spekulativ. Zudem ist die Innovationskraft definitiv zu begrüßen und zeigt dass unser Geld sich immer weiter verändert.

In der Beschreibung auf der Webseite steht zudem sehr schön, dass man damit die Belastung der Umwelt im Vergleich zu Bitcoin und Kryptowährung reduzieren könnte. Aus dem Grund, dass diese Systeme weniger viele Ressourcen als Bitcoin und Co. brauchen. Doch am Ende gibt es keine Garantie, ob das Projekt erfolgreich ist oder wie viel Geld man am Ende verdienen kann. Sicher hingegen ist, dass du mit deinen Daten bezahlst und das bringt uns zu den Risiken und Problemen.

Risiken und Probleme von Initiative Q

Initiative Q Nachteile

Der erste Punkt ist eben schon direkt erwähnt worden. Du zahlst mit deinen Daten ( E-Mail Adresse und Passwort). Diese könnten geklaut werden, durch Investoren legal gekauft werden oder selbst genutzt werden um einen Schaden anzurichten. Punkt zwei ist deine Reputation bei Freunden und Verwandten. Mal ehrlich, wer will schon tägliche diesen Spam sehen und sich bei ominösen Quellen anmelden.

Ein weiterer sehr wichtiger Fakt ist, dass Initiative Q nicht dezentral ist. Sie sind weder in der Versorgung eingeschränkt, noch kryptisch. Im Grunde genommen eine kleine Diktatur und es gibt keine Garantie, dass diese Währung überhaupt ausgezahlt wird. Solche Probleme kommen dem einen oder anderen evtl. aus der Krypto Welt bekannt vor. Große Versprechen um am Ende bekommt man nichts. Es sind also einige kritische Punkte, die dafür sprechen seine Zeit und Daten anders zu investieren.

 

Ein Fazit zu Initiative Q:

Also was man festhalten kann – man wird definitiv nicht schnell reich werden. Die Chancen gehen wohl eher gegen Null nur allein durch eine Anmeldung viel Geld verdienen zu können. Selbst wenn die Agenda von initiative Q sich bestätigen lässt, wird es noch einige Jahre dauern. Zudem besteht die Gefahr, dass deine Daten missbraucht werden könnten. Ebenso kann es sein, dass Freunde & Verwandte sehr schnell verärgert sind, auch wenn Initiative Q kein klassisches Pyramidensystem ist.
Insbesondere das hoch zentralisierte Geldsystem, dass sich vorbehält die Geldmenge zu kontrollieren und dafür die Daten der Nutzer auswerten will, ist fragwürdig. Man hat also das Ziel das bestehende Bankensystem durch ein eigenes zu ersetzen, ganz im Gegenteil zu anderen unabhängigen oder unbestechlichen Kryptos. Wer es trotzdem versuchen möchte, sollte im besten Fall keine echte E-Mail oder das Standardpasswort verwenden. Und um sich nicht selbst zu schaden sollten Freunde & Verwandte über das Ganze aufgeklärt werden, bevor man diese wirbt.

Seriöse Alternativen zu Initiative Q:

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