Kaufreue Ade – Geld sparen und konsumieren ohne Schuldgefühle? Mein automatisches System!

Wie kannst du Geld sparen und gleichzeitig ohne Schuldgefühle in den Urlaub fahren oder sich gutes Essen leisten? Geht das überhaupt ohne Kaufreue?

Diesen Beitrag über „Kaufreue“ kannst du dir hier auch als Video ansehen:

Geld sparen und konsumieren ohne Schuldgefühle? Mein automatisches System! 🐷
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Die Antwort lautet: Ja es funktioniert ganz einfach. Man kann ohne Schuldgefühle essen gehen, sich ohne Kaufreue etwas leisten und dennoch genügend Geld sparen. Sei es einfach generell investieren oder für den nächsten Urlaub zu sparen. Das einzige was wir brauchen ist die richtige Strategie, um nachhaltig konsumieren zu können. Heute will ich dir verraten, wie diese funktioniert und was die Tools sind, die ich dafür benutze. Damit sind Kaufreue und Schuldgefühle passé!

Warum haben die meisten Menschen ein Finanzchaos?

kaufreue - finanzchaos

Schauen wir doch zunächst mal, warum sich viele Menschen mit dem Geld so schwertun. Warum haben die meisten Menschen nie Geld? Sehr schön lässt sich das mit Essen und Finanzen vergleichen. In puncto Essen neigen wir oft dazu, die Kalorien nicht zu überprüfen. Wir essen einfach rein. Pizza, Eis, Burger.

Bei den Finanzen ist das ganz ähnlich. Man kauft sich hier mal was, da mal was. Nach dem Motto, kann ich es mir überhaupt leisten? Egal, ich mache einfach mal. Beim Essen neigen wir dazu, mehr zu essen, als uns eigentlich bewusst ist. Bei den Finanzen geben wir auch meistens mehr aus, als wir eigentlich wollen. Das ist wie mit Hunger einzukaufen.

Dann redet man über die Diät X und Workout Y. Debattiert über Sachen, die funktionieren sollen. Aber das langfristige wird nie im Auge behalten. Dasselbe ist bei den Finanzen. Viele reden davon, wo es die besten Zinsen oder die Top-Aktien gibt. Das Problem beim Vergleichen ist das Vertrauen auf ein Halbwissen, statt auf die fundamentalen Daten der Forschung zu setzen. An der Börse rennen viele irgendwelchen Börsengurus hinterher. Wenn in den Medien irgendetwas gepostet wird a la „die Börse bricht ein“, lassen sich viele von der Panikmache mitreisen. Statt ein gutes Buch über Finanzen zu lesen und sich über die fundamentalen Aspekte beim Sparen und Investieren zu informieren.

HINWEIS
Das ist aber nicht nur bei den normalen Menschen so, sondern auch bei den Schlauesten der Schlauesten, die es eigentlich besser wissen müssten: die Finanzprofessoren.

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Jetzt schauen wir mal, ob du langfristig smarter als mein Finanzprofessor sein kannst. Bei mir an der Uni hat der Finanzprofessor immer von Derivaten erzählt. Wie man sich absichern kann, wie sie funktionieren. Futures, Swaps usw. Ich habe Kurse belegt über Private Equity und dergleichen. Im Endeffekt hat uns der Prof dann trotzdem immer erzählt, wie er Geld verloren hat. Da hat er diese und jene Aktie verkauft und dabei Geld für seine Kinder verloren.

Aber wie kann das sein? Dass genau er, der es eigentlich wissen sollte, trotzdem nicht steinreich ist? Das kann man ganz schön mit einem Beispiel erklären. Es bringt nichts zu wissen, wie Motor, Bremse etc. funktioniert. Wenn man sich dann reinhockt und nicht  weiß, wie man das Auto fährt, lenkt und schaltet, bringt das gar nichts.

So ist das auch mit den Finanzen. Das Wissen ist nur so wertvoll, wie man es umsetzt. 80 % des Erfolgs beim langfristigen Investieren ist das Verhalten im Bereich Sparen, Konsumieren und Investieren. Die restlichen 20 % sind nur das Wissen. Dazu zeige ich dir gleich eine Formel, wie du besser als ein Finanzprofessor sein kannst. Wenn du dich an diese hältst, bist du besser als 99 % der Menschen. Inklusive meinem alten Finanzprofessor. Dann kannst du Konsumieren ohne Kaufreue und trotzdem sparen und investieren.

Automatisierung ist der Schlüssel zum finanziellen Erfolg

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Was bringt dir dieses System? Es automatisiert deine Finanzen, deine Ausgaben, das Sparen und das Investieren. Du musst dich nicht mehr aktiv zwingen, jeden Monat genau ein Datum festzulegen, an dem du deine Überweisung auf dein Sparkonto machst. Für deine langfristigen Ziele, wenn du es monatlich machen musst. Das Geld fließt immer dorthin, wo es soll. Das passiert ganz automatisch.

HINWEIS
Sehr wichtig: Es geht gar nicht darum, zu überlegen, welche Aktien man kaufen muss. Stelle dir weniger folgende Fragen: Was muss ich genau kaufen? Was ist die beste Aktie? Was macht die beste Rendite?

Zuallererst braucht man ein Fundament. Ein finanzielles System. Wie, wenn man ein Haus bauen will. Man fängt da auch nicht mit dem Dach an. Sondern man baut zuallererst das Fundament und baut darauf auf. Ohne das bringt alles nichts. Man sieht ja viele reiche Leute, die im Lotto Millionen gewinnen oder auch Stars, die Millionen machen und alles verprassen. Lottomillionäre, die ganz schnell wieder pleite sind und unglücklicher als vorher. Das liegt daran, dass sie quasi mit dem Dach angefangen haben, aber nie ein Fundament hatten. Sie haben nie gelernt, mit dem Geld umzugehen und sich ein System aufzubauen. 

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Mit dem Regenbogensystem die Automatisierung umsetzen

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  • 50 % unseres Cash Inflows (Einkommen) werden für lebensnotwendige Ausgaben genutzt. Das können z.B. Miete, Handyrechnung, Klamotten und alles Lebensnotwendige sein. 
  • 20 % geht in die finanzielle Freiheit. Also das, was man in Sparpläne investiert, z.B. in ein Weltportfolio.
  • 10 % gehen in Weiterbildung. Das kann das Lernen einer neuen Sprache, Bücher oder Kurse sein. Dort baut man sich auch ein Budget auf. Damit kann man monatlich in sich selbst investieren, was immer noch das beste Investment ist. 
  • 10 % sind für die langfristigen Ziele bestimmt. Sei es Hausbau, Urlaub, Auto etc. 
  • 5 % sind fürs Spaßkonto. Damit leisten wir uns mal ein gutes Essen oder gehen feiern, also vergnügen uns ohne Kaufreue.
  • Die letzten 5 % sind Geben. Wir geben auch mal zurück. Ich fand das sehr schön, was ein Kollege erzählt hat. Er ist aus der Kirche ausgetreten. Das Geld, das er durch die Steuern gespart hat, spendet er lieber an eine Organisation, die es wirklich braucht. Da kann er dann auch sehen, was mit dem Geld passiert.

Die Zahlen, die ich genannt habe, sind nicht fix. Diese kann man selbstverständlich auf seine persönliche Lebenssituation anpassen. Inzwischen spare ich mehr als die 20 % pro Monat. Man kann auch mit 10 % anfangen. Je mehr man verdient, desto mehr fließt in die finanzielle Freiheit.

Wie sieht das Regenbogensystem konkret bei mir aus?

regenbogensystem-beispiel

Am Monatsanfang bekomme ich meine Einkommensströme. Diese werden dann aufgeteilt. Wie schon eben gesagt, fließen 30 % von meinem Sparkassenkonto an mein Comdirect Konto. Dort spare und investiere ich. Das sind z.B. Sparpläne, P2P Kredite usw.

Das Geld für meine langfristigen Ziele fließt an mein DKB Konto mit 10 %. Auch automatisch per Dauerauftrag. Dort fließt es auf das Girokonto am 1. des Monats. Am 4. wird es automatisiert auf die Visa-Karte transferiert. Dort bekomme ich 0,7 % Zinsen.

Die anderen 60 % sind meine alltäglichen Ausgaben. Also Miete, Handy, Fitnessstudio etc. Auch meine Weiterbildungskosten lasse ich darüber laufen.

Kommen während des Monats Sonderzahlungen rein wie z.B. Geburtstag, Weihnachtsgeld, Lottogewinn etc. fließen 80 % direkt wieder ins Investmentkonto der Comdirect. Von dort fließt es wieder in die verschiedenen Anlagen. 20 % fließen in meine langfristigen Ziele wie Auto oder Haus (damit ich mir die dann ohne Kaufreue besorgen kann).

Sollte ich am Monatsende einen Überschuss haben, werden diese auch wieder 80/20 in Investieren und Ziele aufgeteilt. So einfach funktioniert das. Automatisiert mit Daueraufträgen über verschiedene Konten. Ich muss eigentlich gar nicht mehr großartig eingreifen. Ich muss es nur überprüfen und von Zeit zu Zeit nachjustieren.

Wie kannst du das System für dich umsetzen?

tracking-tools

Wie kannst du alles tracken? Da gibt es viele kostenlose Tools. Man kann z.B. ganz Oldschool den Stift und ein Blatt Papier nehmen. Das Problem ist, dass es sehr schnell unübersichtlich wird. Man kann einfache Tabellen in Excel benutzen. Oder Programme wie Finanzblick, Numbers oder Outbank. Ich habe schon einige getestet, nutze aber am liebsten das Google Äquivalent zu Excel, Google Calc.

Lerne, wie du Schritt für Schritt erfolgreich an der Börse investierst.*

Wie das genau aussieht, zeige ich dir mal im Dokument.

einnahmen-ausgaben

Unter Finanzüberblick habe ich die Einnahmen- und die Ausgabenseite. Einnahmen sollten relativ selbsterklärend sein. Da kommen Dinge rein wie Gehalt, Nebeneinkünfte oder Zinsen. Bei Ausgaben habe ich z.B. Fixausgaben, die ich oben direkt eintrage. Nach dem Eintragen kategorisiere ich, ob es eine lebensnotwendige Ausgabe oder Spaßkonto ist. Eine Ausgabe wie 50 € Essen mit Familie ist Spaßkonto.

rechner-einnahmen-ausgaben

Rechts kann ich dann sehen, wie viel Geld vom Gesamtbudget im Monat noch übrig bleibt in den einzelnen Kategorien. Das wird dann alles später zusammengerechnet. Der Überschuss vom Monat wird dann wieder in 80/20 aufgeteilt. Den errechneten Überschuss muss ich dann manuell aufs Konto überweisen. Das lasse ich immer über drei Monate ansammeln und tätige dann die Überweisung. Wenn du das System für dich adaptieren möchtest, kannst du die Zahlen selbstverständlich für dich anpassen.

Damit du das ganze nachmachen und tracken kannst, bekommst du das Budgettool gratis hier.

Dann kannst du direkt alle laufenden Einnahmen und Ausgaben tracken. Baue dir Momentum auf, indem du dieses automatische System bei dir implementierst. 

Ich bin gespannt, was deine Erfahrungen sind! Konsumieren ohne Kaufreue und dabei mehr Geld sparen Ich freue mich auf deine Kommentare!

Ist es auch dein Ziel ein Vermögen aufzubauen?

 

 

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