Mein Konten-Modell, womit ich über 300.000€ gespart und investiert habe Keine Bewertungen bisher.

Wie wäre es mit einem Konten-Modell, mit dem man automatisch spart und investiert. Zudem hat man ein Gefäß für seine Ausgaben und Wünsche, damit man nicht in Versuchung kommt, zu viel auszugeben und sich im Nachhinein nur schlecht fühlt. Und ja, das richtige Konten-Modell trägt viel zum langfristigen Vermögensaufbau bzw. Lebensfreude bei. Denn man muss sich nicht immer wieder fragen, wo das ganze Geld schon wieder hin ist. Also wie kann ein Konten-Modell aussehen, damit du stets den Überblick über deine Finanzen hast. Außerdem zeige ich dir, wie mein aktuelles Konten-Modell aussieht und welche Banken ich dafür benutze. Nachdem du diesen Artikel gelesen hast, wirst du eine einfache Anleitung an der Hand haben,, wie du solch ein System einfach und schnell für dich adaptieren kannst.

Du kannst dir diesen Artikel über „Konten-Modell“ hier auch als Video ansehen:

Mein Konten-Modell womit ich über 300.000€ gespart & investiert habe
Investmentpart 2 sind die P2P Kredite, die ich auf 6 Plattformen verteilt habe. Dazu zählen Mintos*, Bondora*, Viainvest*, Estateguru*, Robocash* und Twino*.Hier überweise ich immer im Wechsel 120€ pro Woche bzw. 480€ im Monat auf diejenige Plattform, die gerade aufgefüllt werden muss. So stelle ich sicher, dass pro Plattform nicht über drei Prozent meines Anlagevermögens investiert sind.

P2P-Kredite-

Dann noch der dritte Part vom Konten-Modell, hier kaufe ich aktuell immer Bitcoin und Ethereum im Wechsel bei Coinbase, was ich aber eher als Spaß sehe und jetzt nicht als die Vermögensanlage bzw. Altersvorsorge. Das wären dann meine drei Investmentblöcke, die alle automatisch laufen. Ja und das ist eigentlich auch schon mein Konten Modell, mit dem ich automatisch spare und investiere.

Die Budgets, wie z.B bei der ING Diba helfen mir, nicht zu viel auszugeben, bzw. dass ich kein schlechtes Gewissen habe. Denn ich kann immer noch etwas ausgeben, wenn noch etwas vom Budget übrig ist. So muss ich nicht überlegen, wie ich am Ende noch etwas sparen kann. Das Ganze funktioniert völlig automatisch und ich muss mich überhaupt nicht stressen. So baue ich Monat für Monat, Jahr für Jahr immer mehr Vermögen auf.

Nochmal kurz zum Steuergeld, ich hatte ja erwähnt, dass ich das nicht bei N26 nicht lagere, sondern bei bei der DKB. Ich überweise das einmal im Monat manuell auf das DKB Konto. Warum mache ich das und lasse es nicht einfach auf N26 liegen? Durch diese monatliche Überweisung bekomme ich bei DKB den Premiumstatus und kann weltweit kostenlos abheben. Ich bekomme auch eine Ersatzkarte via Kurier, wenn ich diese verlieren sollte. Beim Reisen ist das optimal. So kann man z.B. in Bali dann damit sehr kostengünstig abheben. Zusätzlich nehme ich noch meine Backup Karten von der Comdirect und N26 mit.

TIPP
Die Geldabgänge bzw. Daueraufträge sollten kurz nach dem Geldeingang stattfinden, damit man nicht in Versuchung kommt, es auszugeben. Aus den Augen, aus dem Sinn heißt es ja so schön.

In der Summe mag das Konten-Modell jetzt sehr komplex und aufwändig sein, doch man muss sich klarmachen, dass mein System natürlich auch über die Zeit gewachsen ist. Ich habe es immer mal wieder optimiert und an Stellschrauben gedreht. Es ist also nicht von heute auf morgen gewachsen. Zudem muss man am Ende, wenn das System steht auch gar nicht mehr viel machen. Hier mal einen Dauerauftrag verändern, da mal was nachjustieren, aber so komplex ist das dann gar nicht mehr.

Schau dir in diesem Zusammenhang auch gerne einmal meine detaillierte N26 Erfahrung an.

Konten-Modell

Wie kannst du unkompliziert ein Konten-Modell für dich implementieren?

Es muss nicht unbedingt so komplex für dich sein, denn man braucht keine 10 Konten. Es reicht auch eine einfache Variante, mit der man einfach sparen und investieren kann. Außerdem verhindert man durch diese Budgets, die man aufbaut, dass man wieder zu viel Geld ausgibt. Also wie könnte so ein einfaches Konten-Modell System aussehen, was du einfach umsetzen kannst?

Im wesentlichen braucht man hier nicht viel, um die Geldströme richtig zu lenken. Dazu reicht bereits ein Zweikontenmodell. Denn man möchte den Vermögensaufbau, also das Sparen und Investieren von dem Konsum trennen. Viele gehen ja meistens so vor, dass sie sagen, wenn am Ende des Monats was übrig bleibt, dass sie es dann sparen. Doch das geht dann meistens schief, weil nichts übrig bleibt. Oder man muss den ganzen Monat daran denken, dass man nichts ausgeben darf, weil man ja noch sparen muss. Das erzeugt negative Gefühle.

Deswegen sollte man immer am Anfang des Monats, bzw. wenn die Geldströme kommen das ganze automatisch weg überweisen. So kannst du z.B. dein aktuelles Konto nutzen für den Konsum. Also die fixen und variablen Kosten werden hier abgezogen. Die fixen Kosten kann man sich ja schön ausrechnen. Bei den variablen Kosten muss man schauen, welches Budget man setzt und ob man es anpassen muss. Die Reste, die dann übrig bleiben, überweist man dann automatisch nach Geldeingang via Dauerauftrag auf ein zweites Bankkonto. Dazu gleich mehr. Das Ziel ist es, das Geld wirklich von diesem Konsumkonto zu entfernen, damit man es nicht mehr ausgibt. Auch dass man sich keine Gedanken mehr machen muss, dass man noch irgendwie sparen muss.

Das zweite Konto in diesem Konten-Modell kann man dann zum Sparen und als Notgroschen nutzen.

TIPP
Es fängt z.B. an, dass man zehn Prozent seines Gehalts nimmt, welches man automatisch via Dauerauftrag nach Geldeingang überweist. Zuerst braucht man also mal den Notgroschen, wenn man den noch nicht hat. Also mindestens drei Netto Monatsausgaben, das ist so der Airbag für den Notfall.

Danach kann man weitergehen zu den Wünschen und Zielen zu sparen. Also Urlaub, größere Anschaffungen usw. Man darf jedoch nicht auf den Notgroschen zugreifen, wenn man jetzt in den Urlaub möchte. Dieser ist nur für Notfälle, z.B. bei einer kaputten Spülmaschine, Handy oder anderes. Deswegen trennt man die beiden am besten auch direkt, sofern dies möglich ist. So hat man bei N26 ja die Spaces. Da kann man sagen, ein Space ist für den Notgroschen, der andere Space ist für Wünsche und Ziele. Damit ist das Budget schon getrennt und man gibt es nicht so schnell aus und kommt gar nicht erst in Versuchung. Diese Trennung ist auf jeden Fall sehr sehr wichtig, deswegen wiederhole ich das auch immer wieder.

Dann fehlt uns im Konten-Modell eigentlich nur noch das Investieren für den langfristigen Vermögensaufbau bzw. die Altersvorsorge. Hier kann man, falls vorhanden, ein bestehendes Depot nutzen, was man bei seiner Bank hat. Oder man nutzt eines der vielen kostenlosen Angebote von den Direktbanken. Hier nimmt man auch wieder 10% von dem Nettogehalt, was irgendwie übrig bleibt und überweist das automatisch auf das Depot. Es müssen nicht unbedingt die 10% sein, es kann auch mehr oder weniger sein. Das Geld überweist man automatisch in einen Sparplan via ETF z.B. aus Aktien. Da brauchst du auch keine Angst vor großen Summen haben, das geht bereits ab 25€, wie ich es bereits erwähnt habe. Dazu verlinke ich auch mal ein Anfängervideo:

Erfolgreich mit 25€ an der Börse investieren? So geht’s 2019 - Praxisbeispiel & 50€ Guthaben

So haben wir schon eine Sparquote von 20% durch das 10% Sparen für Wünsche und Ziele und 10% für den Vermögensaufbau. Zudem hat man Sparen und Konsum strikt getrennt, was natürlich sehr gut ist. Also, es muss gar nicht so komplex sein, wie bei mir. Mit einem ganz einfachen Zweikonten Modell bist du bereits super aufgestellt und hast damit schon die essenzielle Struktur eines Kontensystems schnell und einfach nachgebaut. So kannst du anfangen, zu sparen und investieren und weniger Geld auszugeben.

Zweikontenmodell

Fazit

Also wenn du verhindern willst, dass komplettes Chaos bei deinen FInanzen herrscht und du am Ende nicht mehr weißt, wo das Geld hinfließt, baue dir ein einfaches Konten-Modell. Denn man kann dadurch seine Finanzen einfacher organisieren und gleichzeitig seine Ausgaben reduzieren. Dies funktioniert mit dem Zweikontenmodell, wie ich gezeigt habe. Oder komplexer mit meinem Modell via automatisierten Daueraufträgen und Sparplänen. Ein großer Pluspunkt für so ein Mehrkontenmodell ist natürlich, dass man nicht mehr manuell eingreifen muss, was meistens nach meiner Erfahrung immer schief geht.

Wenn du ein solches Konten-Modell umsetzen möchtest, dann bist du damit schon gut gerüstet und viel weiter als die meisten Deutschen. Jetzt bin ich mal gespannt, wie dein aktuelles Kontensystem aussieht. Chaos, ein Konto, das perfekte System oder etwas neues? Ich bin auf dein Kommentar gespannt!

Zum Neuaufsetzen verlinke ich dir hier das N26 Konto, wo du mit den Spaces schön arbeiten kannst. Viel Spaß!

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