P2P Kredite Steuern – Viventor Praxisbeispiel

Welche Dokumente braucht man, um in P2P Kredite zu investieren? Worauf muss man achten, um sein Geld später wieder zu bekommen und warum kann es sein, dass man im Ausland doppelt auf P2P Kredite Steuern zahlt, wenn man nicht richtig aufpasst? Wie kann man verhindern, unnötig auf P2P Kredite Steuern zu zahlen? Diese Fragen wollen wir uns heute mal genauer anschauen am Praxisbeispiel von der Kreditplattform Viventor*.

Diesen Beitrag über „p2p Kredite Steuern“ kannst du dir hier auch als Video ansehen

Viele investieren fast blind in diese P2P-Kredite, ohne sich wirklich Gedanken zu machen, wie sie wieder an das Geld kommen. Bei zweistelligen Renditen laufen viele Gefahr, wichtige Punkte zu vergessen. Deshalb will ich dir heute zeigen, was es zu beachten gilt und welche Rolle bei P2P Steuern haben. Denn hier gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, um nicht zweimal zur Kasse gebeten zu werden.

Dokumente

Auf was muss man generell achten?

Aber zunächst: Was muss bei allen Plattformen beachtet werden? Als erstes muss man sein Konto verifizieren, dass es sich tatsächlich um die Person handelt, die man angibt zu sein. Das hat mit dem KYC (Know your Customer) zu tun, also Kundenidentifizierung. Dazu benötigst du entweder deinen Personalausweis oder Reisepass. Hier muss man eine Kopie bei dem jeweiligen Anbieter hochladen.

Vielleicht magst du dich jetzt fragen: Warum jetzt der ganze Aufwand? Ist das wirklich nötig? Das ist wirklich keine Schikane, um dir den Prozess zu erschweren, die Plattformen sind verpflichtet dazu, um herauszufinden, wer du wirklich bist. Damit die Plattform weiß, dass du hier kein Geld waschen willst. Das ganze heißt im Englischen AML – Anti Money Laundering. Das ist eine Richtlinie der EU für Finanzunternehmen, die eingeführt wurde.

Für die Plattform Mintos* und Twino reicht das schon aus, um investieren zu können. Auch wenn Mintos gerade eine Email an die deutschen Investoren geschrieben hat. In diesem schreiben sie, dass ein Gutachten erstellt wurde von einem zertifizierten Steuerberater. Mit den Möglichkeiten und Richtlinien für Privatpersonen zum Investieren in P2P Kredite. Diesen Guide werde ich dir hier mal verlinken.

Zusätzlich verlinke ich dir hier noch meines Videos, wie man für P2P Kredite Steuern berechnet. Andere Plattformen brauchen aber noch ein paar  Informationen mehr, damit wir auf diesen investieren können. Dazu zählt Viventor*.

Was benötigt man bei Viventor zusätzlich?

FAQ-Viventor

Unter FAQs auf der Webseite steht, welche Dokumente wir einreichen müssen. Verpflichtend ist hier auf jeden Fall eine Kopie des Reisepasses oder Personalausweises. Weiterhin müssen wir eine Kopie von einer Nebenkostenabrechnung abgeben. Also z.B. Heizung, Wasser, Elektrizität, Internet etc. für die Verifizierung der Adresse.

Zusätzlich braucht man eine Meldebescheinigung, dass man Steuerzahler in Deutschland ist. Da gab es ein bisschen durcheinander, aber lass uns das doch nochmal genauer anschauen, was wir da genau machen müssen.

Wie funktioniert es jetzt genau?

Viventor-Upload

Wenn wir die Dokumente hochladen wollen, müssen wir den Reisepass oder Personalausweis hochladen. Dazu eine Nebenkostenabrecnung. Ich habe die von meinem Mobilfunkanbieter genommen. Das musst du machen, damit deine Adresse abgeglichen werden kann, dass du wirklich dort wohnst, wo du es angegeben hast. Hinzu kommt noch die Meldebestätigung. Was hier aber nicht richtig übersetzt wurde. Im Englischen steht  dort nämlich Certificate of Fiscal Residence. Gemeint ist damit eine Bescheinigung deiner Steuer ID oder Steuer Identifikationsnummer und einer nochmaligen Bestätigung des Wohnsitzes. Welches Dokument das genau ist und wie das funktioniert, zeige ich dir gleich.

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Warum das Ganze?

Im Prinzip hat es einen ganz einfachen Grund, dass wir nicht doppelt für P2P Kredite Steuern bezahlen. Nämlich einmal in dem Land, wo wir investiert haben und dann nochmal in Deutschland. Durch dieses Dokument wird verhindert, dass wir quasi zweimal zur Kasse gebeten werden. Die lettische Regierung hat Viventor dazu verpflichtet. Dieses Dokument hat bei vielen für Verwirrung gesorgt, weil sie nicht genau wussten, welches Dokument sie brauchen.

Bei manchen hat hier nämlich nur der Einkommenssteuerbescheid gereicht, bei anderen wiederum nicht. Denn hier braucht man ein besonderes Dokument, das wir uns jetzt mal genauer anschauen wollen. Das war auch schon bei Lendico der Fall, als sie nach kurzer Zeit angeboten haben, in Kredite nach Spanien zu investieren, was aber nach kurzer Zeit wieder gestoppt wurde. Aber glücklicherweise gibt es das Dokument dazu noch.

dokument-viventor

Einmal hat man dann hier erstmal eine Anschrift, die an das Finanzamt gehen soll, die das dann bestätigen müssen. Hier fragt man dann einfach nur nach einer Bescheinigung der Steuer-Identifikationsnummer und des Wohnsitzes. Das ist quasi ein Anschreiben, also ein kleines Muster. Das verlinke ich dir hier.

zertifikat

Ansonsten gibt es hier das wichtige Zertifikat, nämlich die Bescheinigung deiner Steuer-ID und deines Wohnsitzes. Lendico hat das sehr schön beschrieben, was ausgefüllt werden muss und was nicht. Der obere Teil wird vom Finanzamt ausgefüllt. Also Name, Vorname, Adresse plus Steuer-ID. Die findest du auf jedem Steuerbescheid, sie ist ein Leben lang die Gleiche. Also nicht die Steuer-Nummer, sondern die Steuer-ID. Dort steht auf dem Einkommenssteuerbescheid ID-Nummer.

HINWEIS
Zusätzlich musst du darauf achten, dass du das jeweilige Jahr angibst. Der untere Teil wird dann wieder vom Finanzamt ausgefüllt. Das schickst du dann zusammen mit dem Anschreiben an das Finanzamt. Das bestätigt dir das und dann kannst du diese Bestätigung bei der Plattform hochladen. Das machst du auch wieder unter  “Einstellungen”. So wird das nach wenigen Tagen bestätigt.

Warum braucht nur Viventor diese Dokumente?

Die Frage, die zum Schluss bleibt: Warum verlangt nur Viventor diese Dokumente und nicht die anderen Plattformen? Vorsicht ist besser als Nachsicht, was ich auf jeden Fall sehr gut finde. Denn laut Gesetz und Beratern sei es aktuell nicht ganz richtig, wie die anderen Plattformen das handhaben. Deshalb verlangt Viventor lieber mehr Dokumente, um auf der sicheren Seite zu sein, als dass später Steuern nachgezahlt werden müssen.

INFO
Generell kann man sagen, dass das Thema P2P Kredite für viele Behörden noch Neuland ist. Denn sie wissen teilweise noch nicht mal Bescheid, was P2P Kredite sind. So habe ich schon mitbekommen, dass jemand Umsatzsteuer auf seine P2P Kredite zahlen sollte. Aber ich denke in einiger Zeit werden da klare Richtlinien und Gesetze auftauchen, nach denen wir wirklich dann arbeiten können. Ich finde es schon mal gut, dass Viventor sich solche Mühe macht, das Thema P2P Kredite Steuern weiterzudenken.

Ebenso Mintos, die das Thema P2P Kredite Steuern aufgegriffen haben und einen Steuerberater aus Deutschland hinzugezogen haben. Sie haben geschaut, wie das Ganze gemacht werden muss? Aktuell muss man sich die Zinsen ja herunterladen und mit Excel selbst zusammenrechnen. Aber hier soll in Zukunft noch ein einfacher Prozess kommen.

P2P Kredite Steuern nochmal kurz zusammengefasst: Du brauchst bei allen Plattformen eine Kopie des Personalausweises oder des Reisepasses, um dich verifizieren zu können. Bei Viventor brauchst du zusätzlich eine Kopie einer Rechnung mit deiner Adresse. Außerdem die Bestätigung der Steuer-ID und  der Bestätigung des Wohnsitzes.

Welche Erfahrungen mit P2P Krediten Steuern und Viventor* hast du schon gemacht? Tipp: eine weitere p2p Kreditplattform, die ich selber nutze und gerne empfehle ist Bondora*. Schreibe mir  gerne in die Kommentare!

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