Passives Einkommen generieren – 1.000 Euro im Monat oder mehr Keine Bewertungen bisher.

Jeder will es, denn es klingt nach dem heiligen Gral für jedes Business, beim Investieren oder finanzielle Freiheit erreichen will. Passives Einkommen generieren. Man geht abends zu Bett und am nächsten Tag hat man ein bisschen mehr Geld auf dem Konto. Man spricht hier wortwörtlich davon, Geld im Schlaf zu verdienen. Hat man erstmal damit angefangen passives Einkommen zu generieren, ist es wie eine Droge und man möchte mehr davon. Am Anfang ist es wirklich egal dabei, wie viel du absolut machst. Denn die Freude, die du über den ersten Euro verspürst, ist meistens enorm. Man möchte dann mehr davon und sucht nach Wegen, ein passives Einkommen mit System zu vergrößern.

 

Diesen Artikel zum Thema „passives Einkommen generieren“ kannst du dir hier auch als Video ansehen:

Wie du ein passives Einkommen mit 1000€ aufbauen kannst
 

5 Ideen für passives Einkommen

Also schauen wir uns heute mal fünf Wege an, wie du einfach und sofort ein passives Einkommen generieren kannst, damit du dein Geld für dich arbeiten lassen kannst und nicht für dein Geld arbeiten musst. Alle erwähnten Ideen sind einfach umzusetzen, damit du direkt starten kannst. Du musst nicht erst über Jahre Unternehmen aufbauen, irgendwelche eBooks über Themen schreiben, wo du keine Ahnung davon hast oder einen Onlinekurs über Tennisspielen zu produzieren. Aber du musst natürlich zur Tat schreiten.

Oft höre ich den Einwand, wenn passives Einkommen generieren so einfach wäre, würde es doch jeder machen. Deshalb kurz der Hinweis, nicht dass du gleich erwartest, direkt am Anfang über Nacht Millionen zu machen. Dies wäre falsch und auch nicht richtig. Deshalb geht es ja auch nicht darum, irgendwelche hochspekulativen Investments zu machen, mit denen du jeden Monat dein Geld verdoppelst. Es geht hier vielmehr um den ersten Schritt, eine Quelle zu schaffen und langfristig daraus einen großen Fluss zu machen. Also die Techniken zu erlernen, wie man passives Einkommen generieren kann und mit diesen zu wachsen. Ich glaube, wenn du erst einmal von diesem Fieber gepackt bist, möchtest du mehr davon.

 

Passives Einkommen generieren - Fünf Wege

1.Weg: Dividendenaktien

Der erste Weg, um passives Einkommen generieren zu können, sind Dividendenaktien. Mit dem Kauf solcher Dividendenaktien ist man sozusagen Teilhaber einer Firma. Auch, wenn man nur mit einem ganz geringen Anteil daran beteiligt ist. Doch mag man noch so ein kleiner Anteilseigner sein, bekommt man immer seinen Anteil vom Kuchen, also seinen möglichen ausgeschütteten Gewinn. Die Dividenden werden oft jährlich, halbjährlich oder sogar noch kürzeren Zeiträumen ausgezahlt.

Warren Buffet

So bekam Warren Buffett mit Berkshire Hathaway 300 Mio USD extra mit Dividendeneinnahmen. Da sieht man mal, was für ein Potenzial da hinten dran steckt. Die Dividendenrendite von solchen Unternehmen schwankt natürlich stark. Das kann mal unter einem Prozent liegen, manche aber auch bei 8 Prozent und mehr. Solche klassischen Dividendentitel oder auch Dividenden Aristokraten genannt, sind z.B. Cocal Cola, Johnson & Johnson, AT&T oder eine deutsche Firma wie Linde.

 

Dividendenaristokraten

 

Hier findest du eine Liste von ca. 100 Dividenden Aristokraten von Aktienfinder.net. Den Gründer dieser Seite habe ich erst neulich beim Bloggertreffen kennengelernt und ich weiß, dass er sehr gute Arbeit leistet. Dort kannst du sicher die eine oder andere interessante Aktie für dich finden.

Wie man solche Aktien dann im Detail kauft, kannst du hier in diesem Video erfahren:

 

Wie kann man Aktien kaufen? Praxisbeispiel Schritt-für-Schritt anhand Amazon
Dennoch kurz noch der Hinweis, es gibt zwar viele Unternehmen, die Dividenden zahlen, aber dies ist natürlich keine Selbstverständlichkeit. Die Dividenden können gekürzt, ausgesetzt oder sogar gestoppt werden. Zudem besteht immer die Gefahr, dass eine Aktie an Wert verliert. Um das Risiko also in diesem Zuge zu reduzieren, kann man seine Investments auf mehrere Unternehmen aufteilen. Dazu bieten sich z.B. sog. Indexfonds an, die Dividenden zahlen bzw. ausschüttend sind.

 

Dividendenaktien

 

2. Weg: Dividenden ETFs

Sie sind wie ein Bündel von vielen verschiedenen Aktien. Hier in diesem Fall Dividendenaktien, welche dann zu einem Index zusammengeführt werden. Auch damit kann man wunderbar passives Einkommen generieren. Man hält also im Prinzip viele noch kleinere Anteile an ganz vielen Unternehmen. Wenn du meine Videos bereits kennst, weißt du dass ich ein sehr großer Fan von solchen ETFs bin. Aus dem Grund, dass man hier sein Risiko sehr gut streuen kann, geringe Kosten gegenüber aktiven Fonds hat und oft auch eine bessere Performance als die klassischen Hedgefonds Manager.

Selbst viele erfolgreiche Investoren wie z.B. mein Vorbild Ray Dalio benutzen solche ETFs, um zu investieren. Auch ich persönlich halte solche ETFs, z.B. einen ausschüttenden Dax ETF von den größten 30 Unternehmen in Deutschland. Dadurch verdiene ich am Erfolg der Wirtschaft mit. Das waren z.B. 2018 73€, wass bei einem Wert von ca 114€ pro Anteil einer Rendite von ca. 2,65 % entsprach. Nicht schlecht fürs Nichtstun.

 

Gutschrift ETF

 

Es ist auch gar nicht so schwer, diese Dividenden ETFs zu finden. Ich gehe dazu meistens immer auf justETF.Dort gehe ich dann einfach auf Aktien, dann schaue ich mir im nächsten Schritt die Strategie an. Das wären in diesem Fall Dividenden. Jetzt müsste man noch beachten, dass das Ausschüttungen sein sollten. Et voila, so bekommt man schon eine Liste von 50 Dividenden-ETFs, in die man investieren kann.

 

Liste ETFs

 

Möchte man nicht nur regional investieren, sondern lieber global, dann kann man einfach auf den Reiter “Region” und anschließend auf “Welt” klicken. Der einzige kleine Nachteil gegenüber Aktien ist, dass sie laufende Gebühren haben, die sog. TER, die man bei Aktien jetzt nicht hat. Dadurch ist das Risiko aber auch ein Stück weit geringer durch die breitere Diversifikation in viele einzelne Unternehmen.

Dividenden ETFs
 

3. Weg: Immobilien

Jetzt fragst du dich vielleicht, wie das mit 1000€ funktionieren soll? Damit komme ich doch nicht weit, damit kann ich mir doch maximal die Fußmatte am Eingang leisten, denkst du dir bestimmt. Außerdem braucht es doch sicher vieles Fachwissen, damit man damit passives Einkommen generieren kann? Beides kann ich mit Nein beantworten.

Das Stichwort sind hier sogenannte REITs. Das steht für Real Estate Investment Trust. Das ist nichts anderes als eine Sammelstelle für Kapital im Immobiliensektor. Also wenn du Aktien kaufen kannst mit Anteilen an Unternehmen, kannst du auch kleine Anteile an Immobilienunternehmen oder Ähnlichem erwerben. Diese REITs kann man sich wie ein Pool von Investoren vorstellen, welche gesammelt Immobilien erwerben. Das gibt es für ganz verschiedene Kategorien, wie normale Wohnungen, Bürogebäude, Shoppingcenter und vieles mehr.

 

REITs - Real Estate Investment Trust

 

Die Mieten und Profite aus Veräußerungen werden dann als Dividenden an die Anleger ausgeschüttet. Hier kann man bereits problemlos ab 1000€ einsteigen und ersts passives Einkommen generieren. Bei diesen REITs sollte man ebenfalls wieder darauf achten, dass man hier wieder ETFs hat. Denn dort bekommt man das Geld leichter zurück, beziehungsweise das ganze Konstrukt ist liquider. Denn es gibt nämlich auch geschlossene Immobilienfonds, bei denen man nicht direkt an sein Geld herankommt. Meistens nur durch Projektverkäufe oder Mieteinnahmen.

Passende REITs findet man auch wieder sehr einfach über justETF. In der Premiumvariante von justETF kann man z.B. die verschiedenen Ausschüttungsrenditen sehen und kann danach sortieren. Aber auch die Gesamtrendite, die die einzelnen ETFs schaffen sieht man sehr schön. Auch in welcher Kategorie sie unterwegs sind, also z.B. weltweit, USA oder Europa. So können wir mal ausrechnen: Bei einer Dividendenrendite von 4% sind das 40€ pro Jahr und durch die Wertsteigerung 180€. Generell kann man aber auch über die normale Suche diese Immobilien ETFs finden und dann für sich vergleichen. Hier findest du die top Immobilien-ETFs mit der höchsten Ausschüttungsrendite.

 

JustETF

 

Ein lustiger Gedanke, den ich irgendwo mal aufgeschnappt habe: Viele beschweren sich ja über die steigenden Mieten. Man könnte die Immobilien ETFs als eine Art Hedge, also einer Absicherung gegen steigende Mieten nutzen. Diesen Gedanken fand ich eigentlich gar nicht so schlecht. Wie schon zu den anderen Punkten, habe ich auch hier wieder ein ausführliches Video mit konkreten Beispielen und einer Schritt-für-Schritt-Anleitung:

 

Passives Einkommen durch Immobilien ETFs? 🤔 Inkl. 4 ETFs bzw. REITS im Praxisbeispiel
Immobilien
 

4. Weg: Anleihen

Was haben wir jetzt neben Aktien, ETFs und Immobilien noch übrig, damit wir passives Einkommen generieren können? Richtig: Anleihen. Mit diesen hast du die Chance in Firmen, Staaten und Regierungen zu investieren. Du gibst ihnen praktisch einen Kredit und sie zahlen dir die Zinsen zuzüglich des Geldes zurück. Je größer das Risiko und je länger die Laufzeit, desto mehr Zinsen bekommst du. Eine Anleihe der Bundesrepublik Deutschland zahlt also weniger, als z.B. eine griechische Anleihe, weil die griechische ein höheres Risiko hat. Leihst du einem Unternehmen Geld, ist das natürlich nochmal rendite-technisch interessanter, weil ein Unternehmen eher pleite geht, als ein Staat.

 

Rating Anleihen

 

Die Risikoklasse wird durch sog. Ratingagenturen bestimmt. Die Laufzeiten reichen von wenigen Monaten bis hin zu Jahren. Ich z.B. halte selbst einen Rentenfonds der Emerging Markets im Portfolio, der mir regelmäßig Dividenden auszahlt. Und das sind, wie man hier sehr schön sehen kann, jeden Monat mal 10€, mal 8€. Am Anfang war es weniger, aber es wurde immer mehr, weil ich natürlich immer wieder Anteile nachgekauft habe. Auch wenn es vielleicht jetzt noch nicht so viel ist, wird es jeden Monat ein bisschen mehr. Die Jahres-Ausschüttungsrendite liegt da ungefähr bei 4,6%. Also Anleihen müssen gar nicht so langweilig sein, wie sie so oft eigentlich beschrieben werden. Und wie soll es anders sein, auch zu diesem Thema habe ich schon ein Video gemacht, warum ich selbst in Anleihen investiere und welche interessant sind:

 

Warum ich Anleihen ETFs kaufe, trotz vieler Meinungen dagegen - inkl. Praxisbeispiel 🔧
Anleihen
 

5. Weg: P2P Kredite

Die P2P Kredite sind mein persönlicher Favorit derzeit beim Thema passives Einkommen generieren. Das sind Kredite von Privat für Privat. Sprich, du leihst anderen Geld und bekommst dafür Zinsen. Diese können auch schon mal bei über 10% und mehr pro Jahr liegen. Vielleicht kommen jetzt bei dir Zweifel auf, wie das eigentlich funktionieren soll. Dazu erst mal die Frage: Würdest du die 1000€ nur einer einzigen Person leihen oder ganz vielen? Ja den Fehler sehe ich oft. Viele würden nur einer Person das Geld geben, aber richtig wäre es natürlich, es auf viele Leute aufzuteilen. Denn fällt diese eine Person aus, ist das Geld natürlich komplett weg. Leihst du 100 Personen jeweils 10€, dann ist das Risiko natürlich viel geringer. Jetzt musst du aber zum Glück nicht 100 Personen kontrollieren, ob du ihnen das Geld leihst.

Dies funktioniert inzwischen völlig automatisch. Inzwischen gibt es sogar Plattformen, wo man eine sog. Rückkaufgarantie hat und Sicherungspools dafür aufgebaut wurden. Wenn ein Kredit ausfällt, bekommst du daraus dann dein Geld wieder. Natürlich nur solange der Puffer da ist. Bei den ganzen Plattformen am Markt wird es inzwischen auch schon schwierig, die richtige zu finden. Doch würde ich jetzt heute nochmal bei 0 anfangen, wäre definitiv aktuell Mintos meine erste Wahl. Hier kannst du Mintos selbst testen inkl 1% Cashback. Ich selbst investiere hier schon seit fast 5 Jahren. Ich habe hier eine Rendite von knapp 12% und investiere in viele tausend verschiedene Kredite, mit denen ich passives Einkommen generieren kann.

 

P2P-Kredite

 

Uebersicht P2P

 

Bei 1000€ Investment wären das dann ca. 120€ pro Jahr an passivem Einkommen. Damit kann man auf jeden Fall zweimal gut essen gehen. Die Renditen liegen hier so hoch, weil man oft Konsumkredite hat, die im baltischen Raum vergeben werden. Mittlerweile expandieren die P2P-Plattformen weltweit. Und in vielen Ländern liegen die Zinsen höher, als wir es von Deutschland kennen. Eine Privatperson gilt im allgemeinen als risikoreicher als ein Unternehmen. Wie P2P-Kredite im Detail funktionieren, kannst du hier im Video anschauen:

 

Mintos Invest & Access 12% Rendite als Tagesgeld Alternative? vs. Bondora Go & Grow Erfahrung
 

Fazit

Du hast jetzt gesehen, dass es viele verschiedene Wege nach Rom gibt. Ich selbst nutze alle Varianten davon, um überall ein kleines passives Einkommen zu generieren und mein Risiko zu streuen. Weil wie heißt es so schön: Die Dosis macht das Gift. Also du solltest das Risiko niemals aus den Augen lassen und nur auf die höchste Rendite setzen. Denn Rendite geht immer mit dem Risiko einher. Also selbst die ersten 100€, 500€ oder 1000€ können dir sehr viel über passives Einkommen beibringen. Damit kannst du später auf einem größeren Level diese Technik einsetzen und dann mehr Geld verdienen, welches dann für dich arbeitet. Passives Einkommen generieren: das ist also gar nicht so schwer!

Damit du gleich loslegen kannst, habe ich hier noch ein Depot für dich, inklusive 25€ Guthaben. Ich wünsche dir viel Spaß beim Generieren des ersten passiven Einkommens! hinterlasse

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2 Gedanken zu „Passives Einkommen generieren – 1.000 Euro im Monat oder mehr“

  1. Gute Zusammenfassung der verschiedenen Möglichkeiten. Sehr wichtig ist auch der Punkt mit dem Risiko im Fazit; leider vergessen viele Anleger diesen Aspekt immer wieder. Aber fast zwölf Prozent Rendite mit P2P-Krediten als Beimischung für das eigene Portfolio können sich durchaus lohnen, wenn es noch andere Anlagen gibt, die etwas sicherer sind und dafür weniger abwerfen.

    Speziell zum Thema Dividenden haben wir vor kurzem übrigens auch noch einen eigenen Artikel verfasst, der sich vielleicht ganz gut als Ergänzung eignet: https://www.allesumsgeld.de/dividendenstrategie/

    Darin geht es auch noch einmal darum, dass man seine Investitionen möglichst breit streuen sollte, um das Risiko zu verteilen.

    Antworten
    • Hey Daniel,

      das Risiko darf man tatsächlich nicht aus den Augen lassen. Sieht man aktuell sehr schön, dass das Risiko hier in den p2p Krediten stark ansteigt. Da sind Dividenden Aktien und Co. aktuell attraktiver.

      Viele Grüße,
      Bastian

      Antworten

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