Swap basierte ETF Risiko – Gefahren von Swap ETFs

Swap ETF ja oder nein? Sind Swap ETF gefährlich? Swap basierte ETF Risiko – Ich möchte heute mal etwas Licht ins Dunkel bringen – schauen, wie wir dieses Finanzinstrument für uns nutzen können. Zuvor hatte ich ja schon erklärt, was Swap-ETFs sind. Heute wollen wir eher auf das swap basierte ETF Risiko eingehen.

Diesen Beitrag über „Swap basierte ETF Risiko“ kannst du dir hier auch als Video ansehen:

Viele fühlen sich mit den Swap-ETFs unsicher, wie du bei diesen Screenshots sehen kannst. Was sind die konkreten Risiken? Was steckt hinter Swap basierte ETFs, wie sind diese aufgebaut? Was passiert, wenn der Swap-Partner ausfällt?

Swap basierte ETF Risiko

Versuchen wir mal, einen Blick hinter die Kulissen zu bekommen und es besser zu verstehen.

Swap ETF Tauschpartner

Eine normale physische Replikation sieht so aus, dass wir einmal uns als Geldgeber haben und unseren ETF. Swap basierte ETFs haben noch eine dritte Partei dabei. Das ist der Tauschpartner, auch Swap-Partner genannt. Jetzt haben wir ein Problem bzw. ein Risiko, wenn dieser ausfällt. Was tun wir dann? Dieser hinterlegt zwar Sicherheiten, doch für viele ist das nicht klar, was das überhaupt für Sicherheiten sind. Denn es werden ja nicht Aktien gekauft von unserem ETF.

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Swap basierte ETF Risiko – der Sicherheitskorb als Absicherung für

Vorgaben ETFs

Wenn jetzt z.B. der DAX abgebildet werden soll, wird ein Sicherheitskorb gebildet. Oft entsteht da die Meinung, da wird irgendetwas blind zusammengekauft. Doch diese Zusammensetzung ist natürlich nicht blind gewählt. Sondern nach folgenden Gesichtspunkten: Minimale Kosten, Steuern, gesetzliche Vorgaben. Swap basierte ETFs – was ist nun wirklich drin? Für viele ist es eher eine Zauberkugel und das führt zu Verunsicherung, welche eigentlich gar nicht nötig ist. Deswegen schauen wir uns doch mal ein Beispiel an, wie der DAX ETF von der ComStage aufgebaut ist und was für Sicherheiten hinterlegt sind.

Hinterlegte Sicherheiten

Auf der Seite von der ComStage können wir uns das Träger- und Sicherheitsportfolio ansehen. Der Sicherheitskorb dient dem Anleger im Falle einer Insolvenz des ETF-Anbieters als Sicherheit für unser investiertes Kapital. Deshalb sollte die Sicherheit sehr liquide sein. Oft werden sog. Blue Chip Aktien, also größere Unternehmen oder Staatsanleihen verwendet. Die einzelnen Anbieter haben hier unterschiedliche Ansprüche an die Liquidität oder die Art der hinterlegten Papiere.

Hier können wir sehen, dass die ComStage große Blue Chips aus Deutschland und Holland nimmt. Diese werden immer fortlaufend optimiert und angepasst. Man kann sehen, dass hier keine 08/15 Aktien oder Anleihen aus irgendwelchen Ländern gewählt wurden, um es möglichst günstig zu gestalten. Sondern hier sind das wirklich liquide solide Unternehmen.

Das spricht für einen starken Sicherheitskorb. Neben den Bestandteilen ist natürlich auch die Höhe der Besicherung relevant. Einige Anbieter besichern durchgehend den ganzen Swap und es findet dann eine Überbesicherung von 100 bis 120% statt. Bei der Comstage müssten es glaube ich 105% sein, sprich es ist komplett überbesichert. 

Was passiert, wenn der Swap-Partner ausfällt?

Swap ETF Partner ausfall Risiko

Wenn der Partner insolvent ist und wir Verbindlichkeiten gegen den Kontrahenten haben, dann entsteht uns kein Schaden. Haben wir hingegen Forderungen gegen unseren Kontrahenten und die Sicherheiten sind größer als das Trägerportfolio, dann entsteht uns kein Schaden. Hier haben ja wie bereits geschrieben viele Anbieter eine Überbesicherung von über 100% haben.

INFO
Uns entsteht nur ein Schaden, wenn die Sicherung kleiner als die Forderungen ist. Erreicht dieses Risiko mehr als 10%, dann findet ein sog. Resetting statt. Das Risiko wird auf Null gesetzt und die Sicherheiten müssen erhöht werden. Wenn dieses Resetting stattgefunden hat, gibt es keine offenen Forderungen mehr zwischen uns und dem Swap-Partner. Also ist das Risiko hier immer auf 10% reduziert.

Also ja, es gibt Risiken für swap basierte ETFs, denen muss man sich bewusst sein. Diese Risiken wurden stark reduziert und reguliert, damit es nicht zu großen Verlusten kommt. Wir müssen uns vor Augen halten, wenn der Swap-Partner ausfällt, dann ist das meistens eine große Bank. Bei der ComStage die Commerzbank. Wenn so ein Worst Case Szenario wirklich eintritt, dann haben wir nicht nur ein Problem mit unserem swap basierten ETF.

Denn weil die Banken so groß sind, gibt es dann Kettenreaktionen. Deswegen ist die gesamte Allokation unserer Anlage viel wichtiger. Also investieren wir noch in Anleihen, Immobilien usw. Wie wir gegen die Marktrisiken abgesichert sind, darüber müssen wir uns viel mehr Gedanken machen Mehr als ob wir jetzt einen synthetischen oder physischen ETF zu nehmen.

Ich hoffe, dieser Artikel über „Swap basierte ETF Risiko“ hat dir geholfen. Was ist deine Meinung über swap basierte ETFs und deren Risko? Schreib mir dazu gerne in die Kommentare! Hier kannst du Schritt für Schritt lernen, wie du erfolgreich an der Börse investierst.*

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