Wasserstoff Aktien: Wie vom Hype profitieren? PowerCell analyse #AlphaStocks Keine Bewertungen bisher.

Es ist der nächste Trend, von dem du profitieren könntest. Aktuell höre ich überall Wasserstoff, Wasserstoff, Wasserstoff. Aber hat das wirklich so viel Potenzial, wie alle reden? Lohnt es sich überhaupt noch einzusteigen? Worin könntest du konkret investieren? Gibt es gute Wasserstoff Aktien? Wie passt das in deine Gesamtstrategie? 

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Wasserstoff Aktien: Wie vom Hype profitieren? PowerCell analyse #AlphaStocks
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Die Zukunft von Wasserstoff wird stark diskutiert. Auch Elon Musk mischt sich regelmäßig in die Diskussion mit ein. Er bezeichnet Wasserstoffzellen, also die Fuel Cells als Fools Cells. Das stellt uns vor die Frage, ob Wasserstoff Brennstoffzellen ein Hype-Thema sind? Lohnt es sich in Wasserstoff Aktien zu investieren oder platzt die Blase bald? Wie wird sich das alles weiterentwickeln? 

powercell

Dazu möchten wir uns im heutigen Artikel das Beispiel PowerCell Aktie genauer ansehen. Wir schauen uns an, wie sie in meine bzw. deine Strategie passen könnte. 

Warum Wasserstoff Aktien?

Doch warum ist Wasserstoff überhaupt ein Hype-Thema? Wieso sollten wir hier genauer hinschauen? Dazu müssen wir verstehen, was hinter dieser Technologie steckt. Eigentlich sind Brennstoffzellen schon sehr alt.

brennstoffzelle

Denn schon vor 180 Jahren hat man herausgefunden, dass die Oxidation von Wasserstoff mit Sauerstoff, Strom und Wärme erzeugt. Dieser Mechanismus wird für die Brennstoffzelle genutzt. Der Zelle wird kontinuierlich Brennstoff in Kombination mit einem Oxidationsmittel zugeführt. Der Wasserstoff kann beispielsweise aus Erdgas gewonnen werden. Durch die Reaktion in der Brennstoffzelle entsteht Wasser, Strom und Wärme. Diese elektrochemische Reaktion wird auch als kalte Verbrennung bezeichnet.

Das Besondere daran ist, dass durch das direkte Umwandeln von Energie die Brennstoffzellen den Energiegehalt des eigenen Brennstoffs fast vollständig nutzen. Das heißt, wir haben kaum CO2-Ausstoß, anders als bei anderen Verbrenner-Motoren oder Heizanlagen. Unter anderem wegen dieser positiven Eigenschaften stehen Brennstoffzellen vor allem als Alternative zu Elektroautos im Fokus. Sie werden im Rahmen der E-Mobilität stark gefördert. Im Unterschied zu Elektroautos ziehen sie ihren Strom nicht aus einer Batterie, sondern erzeugen ihn direkt an Bord. Der Vorteil ist, dass sie eine deutlich höhere Reichweite als Elektroautos haben. Abhängig von der Größe des Tanks.

Was allerdings nicht so cool ist, das sind die Kosten. Elektroautos sind meistens wesentlich günstiger in der Anschaffung und beim Tanken. Brennstoffzellen finden aber auch Einsatz fürs Heizen. In Deutschland wird das aktuell durch Zuschüsse gefördert. Klingt sehr interessant und vielversprechend. Doch wie kann ein solches Investment in Wasserstoff Aktien überhaupt ins Gesamtportfolio passen? Ist das nicht nur Zocken? Dazu schauen wir uns die aktuelle Gesamtportfolio-Strategie an.  

HINWEIS
Die Gesamtstrategie ist ein stetiger Prozess und entwickelt sich immer wieder weiter.

Wasserstoff Aktien in meiner Gesamtstrategie

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Gerade in der Corona-Krise habe ich vermehrt Aktien mit verschiedenen Strategien eingestreut. In diesem Kuchendiagramm siehst du mit 65 % das Fundament meines Portfolios, die All Weather Strategie. 10 % macht die Rentenkassen Strategie aus. Hier investiere ich in Immobilien und Dividenden ETFs für ein passives Einkommen. Die weiteren 10 % sind P2P Kredite, die auch ein passives Einkommen sichern sollen. 5 % sind Dividendenaktien, die passiv gehalten werden. 5 % sind Believer-Aktien wie z.B. Techaktien wie Apple, Amazon, Google und Microsoft. Dazu kommen noch 3 % Bitcoin und 2 % für Zockereien mit einem Spaßportfolio. In diesem werden kleine Bets in Aktien oder andere Investments gestreut. In diese Kategorie würden auch Wasserstoffaktien fallen. Wie du siehst, macht das Zockerportolio nur einen geringen Teil des Gesamtportfolios aus. Die Unterscheidung von Dividenden- und Spaßportfolio unterteilt auch noch mal in sehr spekulative und solide Aktien. Eine Investition in Wasserstoff Aktien würde wahrscheinlich unter den kleinsten Punkt fallen. 

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Die PowerCell Aktie als Paradebeispiel für Wasserstoff Aktien

Um das Thema Wasserstoff besser zu verstehen und durchleuchten zu können, haben wir uns als Analysebeispiel die PowerCell Sweden Aktie herausgesucht. Im Rahmen der Analyse schauen wir uns wie gewohnt folgende Aspekte genauer an.

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  1. Geschäftsmodell: Wie verdient PowerCell Geld?
  2. Strategie: Wo möchte PowerCell langfristig hin?
  3. Stärken & Schwächen: sowohl vom Unternehmen als auch vom Markt.
  4. Innere Verfassung: Wie sehen die Zahlen von PowerCell genau aus?
  5. Ampel-Ranking: Ist unser Alpha Stock insgesamt ein Top oder Flop?

Das Geschäftsmodell von PowerCell

PowerCell ist ein schwedisches Unternehmen mit Sitz in Göteborg. Es entwickelt und stellt Brennstoffzellen her. Interessant ist, dass PowerCell im Jahr 2008 im Rahmen einer Ausgründung vom Autohersteller Volvo entstanden ist. Umso mehr fokussieren sie sich deshalb auf Brennstoffzellen im Automobilbereich, aber auch im Immobilien- und Schifffahrtsbereich. Sie können also ein starker Profiteur von einem wachsenden Wasserstoffmarkt sein.

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Zudem hält die Robert Bosch Stiftung 11,28 % am Unternehmen und ist damit größter Aktionär von PowerCell. Warum ist das von Bedeutung? Weil sie gemeinsam mit Bosch an brennstoffzellenbetriebenen Autos, Bussen und Trucks für das kommende Jahr beteiligt sind. Der Boschkonzern ist hier ein starker Partner, was sich sehr für PowerCell lohnen könnte.

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Im Jahr 2019 steigerte PowerCell Sweden seinen Umsatz bereits um 10,5 % auf 6,5 Mio Euro. Schön und gut. Aber PowerCell investiert weiterhin viel Geld in sein Marketing, den Vertrieb und die Produktentwicklung. Das führt dazu, dass der operative Gewinn bei -7,7 Mio. Euro Investitionen mit -2,8 Mio. Euro im Q4 2019 negativ ausfiel. Sie verbrennen also ordentlich Geld, wenn man so möchte. Gerade die kostspielige Entwicklung neuer Brennstoffzellen wie die MS-100 drücken auf das Ergebnis. Der Vorstandsvorsitzende Per Wassén erklärte, dazu folgendes: 

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Die Zusammenarbeit mit Bosch soll zukünftig dem Unternehmen helfen, den Umsatz zu steigern. Der meiste Umsatz von PowerCell wird tatsächlich in Deutschland generiert. Das sind 1,94 Mio. € im Jahr, dicht gefolgt von China mit 1,75 Mio. €. Bedenkt man, dass dort nur 45 Mitarbeiter arbeiten, ist das keine schlechte Leistung für den Börsenneuling, der seit November 2017 an der Börse agiert. 

Die Unternehmensstrategie von PowerCell

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Der CEO Per Wassén ist also überzeugt, dass PowerCell das führende Unternehmen im Bereich innovativer Brennstoffzellen werden möchte und dabei eine umweltfreundliche Gesellschaft entwickelt wird. Klar, was soll er auch anderes sagen, hat er doch eine klare Vision.

Als einen großen Milestone sieht PowerCell hier die Kooperation mit Bosch und den strengeren gesetzlichen Anforderungen der EU für die Reduktion des CO2-Ausstoßes. Dies könnte PowerCell in die Karten spielen.

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Bosch schätzt sogar, dass mehr als 20 % der weltweiten Elektrofahrzeuge bis 2030 mit Brennstoff betrieben werden. Sie sehen veränderte Regularien und Veränderung der Gesellschaft als große Chance für Mobilität durch Brennstoffzellen.

Die aktuelle Situation der Brennstoffzellenautos

Hier gibt es allerdings sehr kontrovers diskutierte Meinungen und Vergleiche. Wie gesagt, hält Elon Musk beispielsweise sehr wenig von Brennstoffzellen. Er sieht für sie keine Zukunft für die Elektromobilität. Wir können es ein bisschen aufdröseln und tiefer einsteigen.

Reichweite

Wie sieht es aus mit der Reichweite von Brennstoffzellen? Es gibt viele Befürworter von Brennstoffzellenautos, die mit der größeren Reichweite argumentieren. Wasserstoffautos haben aktuell eine Reichweite von 500 Kilometern pro Tankfüllung. Einige Tesla-Modelle schaffen jedoch heute schon 632 km Reichweite. Hier macht das Elektroauto in der Entwicklung sehr große Schritte.

Kosten pro 100 km

tankkosten

Die Tankkosten für ein Wasserstoffauto sind aktuell deutlich höher als für ein Elektroauto. Hier liegt der Preis bei etwa 9,50 € pro 100 km. Beim Elektroauto sind es 3,54 € pro 100 km und damit deutlich günstiger. Was in der Zukunft passiert, weiß man natürlich nicht. 

Tankstellennetz

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Das Tankstellennetz umfasst nur sehr wenige Wasserstofftankstellen. Es gibt nur 77 Stück in Deutschland. Die Bundesregierung und Unternehmen wie Linde fördern jedoch den Ausbau. Das E-Auto kann man zur Not zu Hause in der Steckdose laden. E-Tankstellen sind deutlich stärker vertreten. 

Sicherheit

Es ist ein Mythos, dass Wasserstoffautos explodieren könnten. Wenn E-Autos brennen, kann man sie allerdings kaum löschen. 

Kaufpreis

Dieser ist natürlich durch Angebot und Nachfrage bestimmt, was wir durch unsere Aktienanalysen häufig sehen. Ein Wasserstoffauto ist deutlich teurer als ein E-Auto. Die Frage ist, wann man an den Punkt kommt, dass die Produktion aufgrund der hohen Nachfrage günstiger wird. Das weiß man aktuell nicht.

Umweltbelastung

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Hier sollte man Herstellung und Betrieb in Betrachtung nehmen. Man kann beim Bundesministerium für Umwelt nachlesen, was genau ausgestoßen wird. Das E-Auto ist deutlich besser als der Verbrennungsmotor. Das hängt damit zusammen, dass der Strom von E-Autos von umweltfreundlicheren Quellen kommt. Dazu schreibt das BMU: 

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E-Autos bringen eine hohe Feinstaubbelastung bei der Herstellung mit sich.

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Eine interessante Studie des ADAC zeigt, dass ein Elektroauto aktuell seine Vorteile im Vergleich zu Benzin erst nach ca. 127.500 km oder 8,5 Betriebsjahren ausspielen könnte. Im Vergleich zum Diesel sieht es noch schlechter aus, hier sind es 219.000 km oder 14,6 Betriebsjahre. Der Grund hierfür ist laut ADAC die aufwändige Produktion der Batterien. Dabei gibt es große Treibhauseffekte. Außerdem ist unser Strom aktuell auch nicht 100 % grün. Dadurch braucht auch das E-Auto viel mehr Zeit, bis es sich klimatechnisch rentiert.

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Mit erneuerbarem Strom ist auch das Brennstoffzellenfahrzeug konkurrenzfähig. Allerdings wird Wasserstoff aktuell noch energieintensiv mit der sog. Dampfreformierung aus Erdgas hergestellt. Deshalb ist der zapfbare Wasserstoff keine wirkliche Alternative. Zum einen steckt noch ganz viel Potenzial der Brennstoffzellen, da sie noch ganz am Anfang der Entwicklung stehen. Auf der anderen Seite gibt es noch große Hürden, die es vorab zu überwinden gilt. So könnte die Unterstützung des Staates ganz schnell gekappt werden und die Branche würde ins Straucheln geraten wie die Solarbranche.

SWOT-Analyse

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Wir sehen bei PowerCell als eine externe Chance, dass sie eine gute strategische Position durch die Kooperation mit Bosch absichern können. Es sorgt auch für einen sicheren Vertriebsweg. Außerdem wird E-Mobility von der EU und Deutschland stark gefördert. Darüber hinaus gibt es vier Brennstoffzellentypen mit unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten. Beispielsweise in Gebäuden für Heizungsanlagen, der Schiffsverkehr, die Stromerzeugung und die Stahlherstellung.

INFO
Externe Schwächen des Unternehmens sind, dass sie nicht wirklich breit genug diversifiziert sind. Das Angebot sind lediglich Brennstoffzellen. Serviceleistungen haben sie nur in geringen Anteilen. Als junges Unternehmen sind sehr hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung notwendig. Außerdem ist es eine sehr teure Technologie und deutlich teurer als das Elektroauto aktuell.

Was auch zu bedenken ist, dass es Wasserstoff schon früher gab. Es hat sich früher auch schon kaum gerechnet, aufgrund des hohen Energieverlustes bei der Herstellung von Wasserstoff. Aber natürlich kann es ein, dass wir bei den internen Risiken die Kosten von Brennstoffzellen in der Zukunft durch die Skalierung senken können. Wenn Wasserstoff aus umweltfreundlichen Quellen hergestellt wird, hat es eine sehr gute CO2 Bilanz. D.h. hier gibt es auch noch Chancen, um das Ganze zu optimieren. Was allerdings externe Schwächen von Wasserstoff sind, ist, dass es eine neue Technologie ist, die sich am Markt erst etablieren muss. Außerdem gibt es hier sehr starke Konkurrenz im Bereich der E-Mobility, wie z.B. Tesla. Was außerdem passieren könnte, dass Subventionen, mit denen man heute rechnet, morgen wegfallen können.

Bewertung der PowerCell Aktie

PowerCells ist noch ein junges Unternehmen an der Börse und kein klassischer Dividendenzahler. Das heißt, dass es nicht in unsere klassisch verfolgte Dividendenstrategie passt. Deshalb fällt es eher in die Kategorie Zockeraktien. Deshalb schauen wir uns noch andere Zahlen von PowerCell genauer an. Die Marktkapitalisierung zeigt den aktuellen Börsenwert des Unternehmens und entspricht dem Preis, den ein Käufer für alle umlaufenden Aktien bezahlen müsste.

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Diese ist bei PowerCell aktuell sehr hoch und beträgt 1,53 Mrd. Euro. Was bei einem Umsatz 2019 von 6,5 Mio. Euro schon sehr happig ist. Für 2020 wird laut Geschäftsbericht 2019 eine Wachstumsrate des Umsatzes von 105 % erwartet.

Nehmen wir an, sie würden das schaffen und hätten einen Umsatz in 2020 von 6,8 Mio. €, bräuchte man dennoch 22 Jahre mit dem 2020er Umsatz, um die Marktkapitalisierung zu erreichen. Hier merkt man, dass die Wasserstoff Aktien stark gehypt werden und der Wert nicht wirklich die aktuelle wirtschaftliche Situation des Unternehmens widerspiegelt. Er wird nur aufgrund der Bewertung von Brennstofftechnologie an der Börse getrieben. 

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Das KGV beträgt aktuell 46,66. Auch hier zeigt sich die starke Überbewertung der Aktie.

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Darüber hinaus investiert PowerCell noch sehr viel Geld in Marketing, Vertrieb und Produktentwicklung, was dazu führt, dass der operative Gewinn ohne Sondereffekte auf Jahresbasis bei -7,9 Millionen Euro lag. Das Umsatzwachstum ist seit 2015 relativ hoch und liegt bei über 100 %. Das ist jedoch eher bedingt durch die geringen Umsätze, die in den vergangenen Jahren erzielt wurden. Durch Kooperationen wie mit Bosch steigen sie an. Die Börse nimmt das Unternehmen also überdurchschnittlich positiv wahr und gibt ihm einige Vorschusslorbeeren. Das stellt jedoch eher ein Hoffen dar, als ein solides Investment.

Fazit der PowerCell Aktie

Kommen wir zu unserem abschließenden Ampelranking. Wie du siehst, ist PowerCell kein alteingesessenes Unternehmen. Eine einzelne Aktie kann aufgrund des konzentrierten Risikos sehr riskant sein. Wir sehen die Aktie deshalb eher im Zockerportfolio. Dabei sollte man beachten, dass aufgrund des starken Hypes von Wasserstoff Aktien, bedingt durch die Klimaagenda der EU und den Medien, die Aktie unserer Meinung nach stark überbewertet ist.

Auch früher gab es Hypethemen wie die Solarenergie und der 3D-Druck, aus denen leider nicht mehr viel übrig geblieben ist. Das alles kann bei Wasserstoff auch passieren, muss es aber nicht. Wichtig ist, dass man das im Hinterkopf behält und sich über die Entwicklung informiert. Denkt man an die Technologie und deren variable Einsatzfähigkeit, wie z.B. Schifffahrt und Heizungsanlagenbau, könnte es interessant sein, sich ein Unternehmen zu suchen, welches nur ein Segment in diesem Bereich bedient. Dafür könnten z.B. Linde oder Siemens infrage kommen. Diese ergänzen ihre Produktportfolios mit Brennstoffzellen und deren Erforschung.

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Ich habe z.B. selbst 100 Siemens Aktien geerbt, die mir durch Dividenden gerade erst wieder 390 € brutto gebracht haben. Also ein passives Einkommen bei kleineren Experimenten im Bereich Wasserstoff. 

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Eine weitere Alternative wäre natürlich nicht nur auf einzelne Wasserstoff Aktien zu setzen, indem man beispielsweise in einen Branchen ETF investiert. Dieser beschäftigt sich in Teilen mit der Thematik. Hier würde ich allerdings nicht mehr als 1 bis 2 % am Gesamtportfolio investieren. Mit den Siemensaktien habe ich bereits Wasserstoff in gewissem Maße im Portfolio ohne auf Einzelaktien in diesem Bereich zu setzen. Würde ich ein Investment in diesem Bereich in Erwägung ziehen, wäre es wohl eher ein Branchen-ETF in sehr geringen Mengen im Verhältnis zum Gesamtportfolio.

Zudem wäre ein Investment in Tesla eine Alternative zum Wasserstofftrend. Wobei es sich hier eher um eine Religion, als um ein Investment handelt. Ich habe z.B. einen Kollegen, der so überzeugt von Elon Musk ist, dass er mehr oder weniger auf ein Pferd gesetzt hat und 15.000 € in Tesla investiert hat. Jetzt ist sein Investment zwar 80.000 € wert, aber ist es das auch wirklich wert? Wo steht Tesla wirklich und hat es noch Potenzial? Dazu findest du eine spannende Analyse von Strategy Invest zu Tesla. 

Wie siehst du das Thema Wasserstoff? Hältst du selbst Wasserstoff Aktien oder möchtest darin investieren? Schreib mir deine Meinung doch gerne in die Kommentare!

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