Wie nach Brexit investieren? Als Anleger profitieren! Keine Bewertungen bisher.

Hört sich gut an, denkt sich smarte Investor! Doch wie stehen die Risiken und was für Anlagechancen ergeben sich für den Privatanleger? In erster Linie bringt der Brexit eines mit sich: Chaos! Keiner hat den genauen Plan, wo die Reise mit dem Brexit am Ende hinführt oder wie er am besten nach dem Brexit investieren soll. Der Chef des Instituts für Wirtschaftsforschung, Clemens Fürst, drückte dieses Chaos wie folgt aus: „Ich glaube, Deutschland hat sehr wenig zu gewinnen und sehr viel zu verlieren“.

Du kannst dir die Inhalte dieses Artikels „Wie nach Brexit investieren? Als Anleger profitieren!“ auch in diesem Video ansehen:

Reich durch den Brexit? Können wir als Privatanleger vom Brexit profitieren?
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Leider ist dies genau das, was der Privatinvestor nicht möchte, sollte doch im Idealfall das Risiko begrenzt und gleichzeitig das Potenzial nach oben, wenn möglich unbegrenzt sein. Kurz gesagt ein stimmiges Chance-Risiko-Verhältnis. Dennoch wollen wir uns in diesem Artikel mit folgender Frage genauer beschäftigen:

Brexit - Risiko Chance

Wo kann man im Brexit investieren und was für Anlagechancen bringt er mit sich?

Daher wollen wir uns in diesem Artikel in einem kleinen Gedankenexperiment anschauen, wie man als Privatanleger von einem Brexit profitieren könnte. Denn wie sagt Warren Buffet so schön: „Be Fearful when others are greedy and greedy when others are fearful. “ Wie können wir in dieser Unsicherheit vom Brexit profitieren? Und was können wir aus solchen großen Ereignissen lernen?

Zum Status quo: Das komplette Chaos, ist vorerst abgewandt und damit ein ungeordneter Austritt Großbritanniens aus der EU vorerst vermieden. Kurz vor Ablauf der finalen Frist zum ungeregelten Austritt Großbritanniens, beantragte die britische Regierung eine erneute Fristverlängerung. Als neues Austrittsdatum wurde nun der 31. Oktober 2019 festgelegt. Der Austritt kann allerdings auch früher erfolgen, sollte es in der Zwischenzeit eine Übereinkunft mit der EU geben. Das Problem des Brexits ist damit jedenfalls noch in keiner Weise gelöst und die Zeit bis Ende Oktober tickt gnadenlos weiter. Falls ihr weitere Infos zum Brexit möchtet, findet ihr hier ein super Video von MrWissen2Go.

Schauen wir uns also einmal an, welche möglichen Szenarien es für den Brexit gibt und welche Folgen bzw. Chancen sich dadurch für uns Privatanleger für das „Brexit investieren“ ergeben können. Hier noch kurz der Hinweis, dass dies keine Empfehlung, Beratung oder Aufforderung zum Handeln darstellen soll.

Im Prinzip gibt es drei mögliche Brexit Szenarien:

  1. Szenario Eins wäre ein Brexit mit einem ungeregelten Austritt, auch „harten Brexit“ genannt. Bei diesem würde es keine Übereinkunft betreffend den Austritt aus der EU geben.
  2. Szenario Zwei wäre ein Brexit mit einem geregelten Austritt, auch sogenannten „Soft Brexit“ genannt. Bei diesem gibt es eine Übereinkunft mit festgelegten Modalitäten für den Austritt aus der EU.
  3. Szenario Drei: Es gibt am Ende gar keinen Brexit und das Vereinigten Königreich verleibt weiterhin in der EU. Dies würde ein neues Referendum voraussetzen.

Diese drei Szenarien gibt es derzeit. Schauen wir uns also diese Szenarien und ihre möglichen Folgen einmal genauer an, um Ideen zu generieren wie wir während oder nach dem Brexit investieren können.

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Szenario Eins: Der harte Brexit – ein EU-Austritt ohne Abkommen

Damit würde Großbritannien spätestens zum 1. November 2019 direkt aus der EU ausscheiden. Es würde dann nur noch das standardisierte Welt-Handelsrecht der WTO gelten. Die Gesetze von Großbritannien und die der restlichen EU würden getrennt werden. Harte Grenzen wären wohl eine direkte Folge daraus.

Die genauen Folgen daraus sind aber unvorhersehbar. Viele Experten sind sich allerdings einig darüber, dass es zu einem Chaos in Großbritannien wie auch in der EU führen würde. Einige glauben sogar, dass es zu massiven Problemen in den Lieferketten kommen könnte, durch schwierigere und langwierigere Importe. Folgen hieraus könnten leere Regale in Supermärkten sein oder lange Schlangen bei der Einreise. In diesem Worst-Case-Szenario würden die Märkte wahrscheinlich massiv einbrechen, in Großbritannien, Europa aber auch weltweit.

INFO
Wenn man auf dieses Szenario spekulieren möchte, könnte man versuchen, gezielt den britischen Markt wie z.B. den FTSE 100 Index oder das britische Pfund gezielt zu shorten. Zudem könnte es zu einem Verfall der Immobilienpreise in Großbritannien kommen. Demgemäß könnten sich günstige Einstiegsmöglichkeiten für langfristige Immobilien-Investments ergeben.

Aber auch das sind nur Spekulation die bei einem Worst-Case-Szenario auftreten könnten. Was hingegen sicher ist, ist das diese Variante des Austritts, nicht im Sinne der britischen Regierung sein kann. Zudem sind wohl auch schon einige Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden, damit dieser Fall nicht eintreten wird. Damit ist dieses Szenario wohl eher unwahrscheinlich.

Hard Brexit

Szenario Zwei: Ein Brexit mit geregeltem Austritt und Freihandelszone

Wie könnte der Austritt bei einem „Soft Brexit“ aussehen? Im Prinzip ganz einfach: Je „weicher“ der Brexit verläuft, desto weniger würde sich am Ende ändern. Weiterhin wurde bereits in der ersten Jahreshälfte 2018 bekannt, dass May eine Freihandelszone mit der Europäischen Union anstrebt, die zwar nicht zum europäischen Binnenmarkt gehört, aber  weiterhin eine tiefe wirtschaftliche Integration des Vereinten Königreichs und Kontinentaleuropa zum Ziel hat. Am Ende könnte jedoch der britische Pfund darunter leiden, was für einige Branchen von Vorteil wäre.

Beispiel fällig? – Gerne:
So würde z.B. die Tourismusbranche davon profitieren, da der günstige Pfund den Urlaub für viele Urlauber günstiger und dadurch natürlich attraktiver gestalten würde. Dies würde natürlich die Prämisse von weiterhin offenen Grenzen voraussetzen. Zudem könnten Unternehmen profitieren, die ihre Produkte durch den schwachen Pfund günstiger exportieren könnten. Einige dieser Unternehmen findet man im FTSE, dem Leitindex von England dies wieder rum natürlich unter der Voraussetzung, dass es keine zu großen Strafzölle geben wird.

Des Weiteren müsste man sein Investment gegen den Verlust des Pfundes absichern. Ein weiteres Wachstum für große Unternehmen in Großbritannien könnte sich abzeichnen, wenn die Regierung es schaffen würde, neue Handelsabkommen mit China oder den USA abzuschließen. Im Umkehrschluss müsste Großbritannien sich dafür aber auf der anderen Seite stärker von der EU lösen, wodurch wieder höhere Strafzölle anfallen könnten. Dies könnte den positiven Wachstumseffekt durch Handelsabkommen mit China und den USA wieder zunichtemachen. Die Lage ist also ziemlich undurchsichtig. Im Endeffekt kommt es sehr stark auf die kommende Verhandlung an, wie hart bzw. weich dieser Brexit wirkt und in welche Richtung die Effekte letztendlich ausschlagen werden. Wer jedoch zu 100% vom Brexit profitieren wird sind Anwaltskanzleien und Beratungsgesellschaften.

Soft Brexit

Szenario Drei: Kein Brexit

In diesem würde es zu keinem Brexit kommen bzw. zu einem Referendum Nummer Zwei, was den Verbleib von England in der EU zu Folge hätte. Innerhalb Großbritanniens würde dies aber mit großer Wahrscheinlichkeit zu Spannungen führen da mindestens eine der Parteien nicht zufrieden wäre. Für die Weltmärkte aber auch die EU wäre dies die entspannteste Lösung da es keine zu großen Bewegungen im Markt geben würde. Ein leichter Aufschwung könnte evtl. verzeichnet werden. Dieser ist allerdings schwierig abzupassen, da vieles sehr schnell im Markt eingepreist sein wird. Somit wird es für den privaten Anleger doch eher schwierig durch den Brexit investieren zu können, zumindest profitabel. Nachdem wir die drei möglichen Austrittsszenarien genauer betrachtet haben, müssen wir wohl am Ende zu der traurigen Wahrheit kommen, dass es unmöglich ist vorauszusagen, welcher Fall eintreten wird bzw. die Folgen dessen zu Bestimmen.

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Theresa May wird jedenfalls mit Sicherheit versuchen, die beste Lösung für Großbritannien zu finden, sprich die Vorteile der EU wie offene Grenzen oder Handelsbeziehungen weiter nutzen zu können aber gleichzeitig deren Nachteile wie unkontrollierte Einwanderung zu stoppen. Zudem sind neue Handelsverträge mit USA oder China weiterhin ein wichtiges und aktuelles Thema. Doch die EU wird dies nicht einfach akzeptieren und weiterhin auf ihre Position des hunderte Seiten langen Austritts Vertrag beruhen.

INFO
Es kommt also ganz das Verhandlungsgeschick beider Parteien an. Doch die britische Regierung weiß auch, dass wenn die Zeit abläuft und es zu einem harten Brexit kommt, die Probleme massiv werden könnten. Leere Regale, gestoppte Produktion und lange Wartezeiten bei der Einreise könnten harten Folge sein. Dies würde die möglichen Vorteile einfach verpuffen lassen.

Es ist also am wahrscheinlichsten, dass man versucht, die Frist erneut zu verlängern, da es noch keine Übereinkunft gab. Falls es zu keiner Einigung kommt kann auch ein zweites Referendum in Betracht gezogen werden, um den ganz großen Schaden abzuwenden, auch wenn hier innerpolitischen Spannungen die Folge wären. Das einzige, was heute bereits sicher ist, ist das keiner genau weiß, was passieren wird da es einen solchen Fall noch nicht gab. Man sieht aber an den Medien, dass sehr viel spekuliert wird und die Meinungen weit auseinandergehen. Selbst Experten können derzeit nur die verschiedenen Szenarien durchspielen und daraus mögliche Folgen ableiten. Auch wenn sich hieraus vielleicht interessante Möglichkeiten ergeben könnten, liegt die Betonung nur auf könnten. Und deshalb sind dies allenfalls Spekulation und keine Investition.

Daraus können wir Privatanleger ableiten, dass im Brexit investieren eher ein Spekulieren als rationales Investieren darstellt. Deshalb sollten wir maximal mit Spekulationskapital agieren und keinesfalls unser Vermögen aufs Spiel setzen. Die Risiken und die Chancen sind schwer abzuschätzen, da viele Szenarien und Informationen schneller im Markt eingepreist sind als der Privatanleger agieren kann. Kleinere Wetten mit Spielgeld sind natürlich jedem selbst überlassen, um eine eventuelle Überperformance zu erzielen. Wenn natürlich eine Anwaltskanzlei oder eine Beratungsgesellschaft besitzt, sollte hier im Brexit investieren! Hier kann durch den Brexit und das gezielte Investieren in diese Gesellschaften einiges verdient werden!

kein brexit

Fazit Investieren im Brexit:

Ich persönlich werde mich allerdings nicht an solchen Spekulationen beteiligen. Ansonsten habe ich diese kleine Exkursion zu diesem spekulativen Thema: „Wo kann man im Brexit investieren?“ hauptsächlich getan, um aufzuzeigen, wie schwierig bis unmöglich es ist, klare Aussagen zu treffen da vieles im Argen bleibt und bei den Medien heiße Luft ist.

Meine Strategie ist folgende: Anstatt auf dem Spielfeld zu stehen und dem Ball hinterher zu rennen, um das Spiel zu gewinnen, setze ich mich lieber an den Spielfeldrand und setze auf die besten Mannschaften. Heißt statt auf einzelne Möglichkeiten, des Brexits zu spekulieren, halte ich lieber die Füße still und investiere weiterhin passiv. Meine Zeit widme ich Projekten, die mir ein besseres Chance/Risiko Verhältnis bieten können wie z.B. mein eigenes Business!

Dies ist natürlich nur meine persönliche Meinung, jeder muss für sich selbst entscheiden, wie und ob er überhaupt verfährt.

brexit fazit

Was meint ihr? Wie kann man von einem Brexit profitieren? Investiert bzw. Spekuliert ihr selber auf den Brexit? Wollt ihr nach dem Brexit investieren? Schreibt alles in die Kommentare Ich bin gespannt. Es gibt hier kein Richtig oder Falsch.

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Ich hoffe, dieser Artikel über „Brexit investieren“ hat dir geholfen. Hinterlasse mir gerne einen Kommentar.

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