Wie wird man reich? So funktioniert es NICHT! Finanzmythen Teil II Keine Bewertungen bisher.

Wie wird man reich? Heute gibt es Teil zwei zu den größten Mythen der Finanzwelt. In diesem Artikel will ich dir erklären, wie du die Tricks der Finanzjongleure erkennen und vermeiden kannst. Bzw. die Fallstricke, die man im Internet oder Bankfilialen gestellt bekommt.

Diesen Beitrag über „Wie wird man reich“ kannst du dir hier auch als Video ansehen:

Wie wird man reich? So funktioniert es NICHT! Finanzmythen Teil II

Mythos 6: Sorgenfrei mit Riester in die Rente

Wie wird man reich? Riester Rente

Die Riesterrente wird ja immer angepriesen als optimale zweite Rente und Standbein. Man könne sich mit ihr einen schönen Lebensabend machen. Doch wenn man sich das alles genauer anschaut und hinterfragt, woher die staatlichen Zuschüsse kommen, kommt man zu folgendem Ergebnis: Sie werden eigentlich wieder nur aus Steuergeldern genommen. Im Endeffekt zahlt man quasi selbst die Zuschüsse. Das ist nur ein kleiner Kritikpunkt. Ein größerer Kritikpunkt ist die Frage, wer alles mitverdient.

Wir als Endkunde wollen natürlich eine Rendite auf die Rente haben. Die Versicherungen wollen dabei natürlich mitverdienen. Das ist kein ehrenamtlicher Gesangsverein, man muss immer genau im Kleingedruckten schauen, was da steht. Was für Policen sind das genau? Denn die Gebühren können sehr schnell diesen Steuervorteil übersteigen. Dazu gehören unter anderem die Provisionen für Vermittlung. So kann es sein, dass von dem eingezahlten Beitrag im Endeffekt vielleicht 20% wegfallen an Provisionen und Vermittlung. Dann hat man nur noch diese 80% des Beitrages, den man eingezahlt hat und der dann verzinst wird.

Das Problem, welches Kritiker oft anführen, ist die mangelnde Transparenz. Dass da mit Jahreszahlen gerechnet werden, die weit über dem Durchschnitt liegen. Da müsste man dann z.B. teilweise über 100 Jahre alt sein, um damit überhaupt eine positive Rendite zu erzielen. Wenn man vorher stirbt, hat man ein Minusgeschäft gemacht. Das muss man alles mit reinrechnen. Wenn du aber Heesters mit Nachnamen heißt und über 100 Jahre alt wirst, dann ist das natürlich nicht so schlecht.

HINWEIS
Man muss im Einzelfall prüfen, wie sich das lohnt, was du genau bekommst und sich das Kleingedruckte anschauen. Das ist teilweise gar nicht so leicht verständlich. Wir hatten ja schonmal die Regel: Wenn man etwas nicht versteht bei Finanzprodukten, dann sollte man das nicht kaufen! Also Vorsicht!

Mythos 7: (Privat-) Kredite sind schlecht

Privat Kredite

Das stimmt so nicht, sie sind gar nicht so schlecht. Warum? Weil sie der Motor für die Wirtschaft sind. Wenn man jetzt Kreditnehmer hat, die nur auf Konsum- und Luxuskredite aus sind, ist das schlecht. Man muss sich überlegen, was man sich leisten kann. Wenn man kein Geld hat, um eine Ausbildung zu machen, aber langfristig deswegen mehr verdienen wird, dann ist ein Kredit sinnvoll.

Oder Hausbauen. Es gibt immer Gründe, einen Kredit aufzunehmen, aber man muss genau aufpassen. Man kann sich das als Kreditgeber bzw. Anleger für sich zunutze machen. Man kann schauen, wo man reininvestieren möchte. Kann man damit Geld verdienen bei den niedrigen Zinsen momentan? Wichtig ist, zu diversifizieren über viele verschiedene Kreditprojekte. Man darf natürlich nicht in irgendwelche Ramsch-Sachen investieren.

TIPP
Man muss selektieren und sich die Rosinen rauspicken, so wie es eigentlich auch die Banken machen.

Mythos 8: Schnelles Geld ohne Risiko!

Schnelles Geld ohne Risiko

Mein Lieblingsmythos. Es ist einer der meistgenutzten Marketingsprüche im Internet und es gibt tonnenweise Leute, die immer wieder darauf reinfallen. Und ich weiß nicht wieso. Weil ohne Risiko gibt es nichts. Man muss schon etwas riskieren, um etwas zu bekommen. Klar gibt es da auch Unterschiede. Leute googlen „Wie wird man reich?“ und bekommen die tollsten Versprechen. Doch mit „Wie wird man reich“ Methoden verliert man höchstens Geld.

Diversifikation ist im Anlegen das A und O. Das ist Paragraph 1 im Gesetzbuch des Investierens würde ich sagen.

INFO
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Dabei muss man auch schauen, wie man diversifiziert. Man kann jetzt nicht pauschal sagen, ich investiere 30% in Aktien und 70% in Anleihen, dann bin ich sicher, wenn der Markt in Schwankungen gerät. Es gibt immer Marktphasen, wo beides fallen kann.

Es gibt ja auch folgende Regel: 100 minus Alter. Wenn du 25 bist, kannst du 75% in Aktien investieren und 25% in Anleihen. Doch diese Formel hat auch ihre Tücken. Man muss schauen, wie man das noch besser aufteilen kann. Wie man in allen Marktphasen in sicheren Gewässern fahren kann. Man kann nicht alles auf eine Karte setzen.

Analog dazu habe ich noch ein Beispiel. So ist es auch bei den gehypten Diäten. Es wird immer versprochen, in zwei Wochen so und so viel abnehmen und danach sind Sie ihr Leben lang froh. Das Problem ist, dass man dann Strategien erarbeitet, wie z.B. 500kcal am Tag zu essen und danach wieder stoppt. Und prompt haut man sich bei McDonalds wieder alles rein. Also bringt das auch nichts. Man muss kontinuierlich und langfristig daran arbeiten. Also langfristig diversifizieren, um langfristig in der Rente etwas zu haben und nicht durch Produkte wie die Riesterrente in die Altersarmut geraten.

Mythos 9: Der Teufel in dir!

Laserfokus

Was hält dich eigentlich ab, finanziell unabhängig zu werden, reich zu werden oder was immer du dir erträumst. Wie wird man reich und erfolgreich? Im Endeffekt bist das nur du, der mit sich selbst kämpft. Davon sind 80% Psychologie und 20% Technik. Wenn man sich wirklich reiche Menschen anschaut, sind das nicht die Schlauesten, sondern es ist eine Einstellungssache. Zwar macht die Technik einen kleinen Teil aus, aber langfristig ist der überlegen, der kontinuierlich an einer Sache arbeitet.

INFO
So kann man sagen, Geld ist eigentlich eine Reflektion von Kreativität. Die findet man bei sehr vielen im Internet schon, was sie da sehr schönes verkaufen.

Und vor allem braucht es kontinuierlichem Laser-Fokus. Man konzentriert sich wirklich nur auf eine Tätigkeit. Da gibt es z.B. die Ausbildung zum Sushi-Koch in Japan, wo man jahrelang immer nur das Gleiche macht, bis man es zur Perfektion getrieben hat. So ist das auch im Finanzbereich, man muss sich auf etwas spezialisieren.

Ansonsten ist es auch die Fähigkeit, anderen einen Value, also Mehrwert zu geben. Wenn man mal versucht, fünf Leuten in der näheren Umgebung einen wirklichen Mehrwert zu geben, ohne etwas dafür zu verlangen, dann wird das zukünftig viel größer zurückkommen.

Jemand der Geld hat, hat auf jeden Fall eine hohe Kreativität, den Fokus auf das Richtige und die Fähigkeit, anderen einen Mehrwert zu geben. Insgesamt kann man sagen, sich aus der Komfortzone rausbewegen. Seinen Arsch aus dem Sessel zu bekommen, um es einfach auszudrücken. 

Welche Fehler hast du schon gemacht beim Thema Finanzen? Hast du auch schon „Wie wird man reich?“ gegoogelt und die tollsten Sachen versprochen bekommen? Schreib es mir gerne in die Kommentare!

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